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Bayern-Defensive ist gegen Mainz gefordert: Neuer droht Nagativrekord

Manuel Neuer
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die Zeiten, in denen Manuel Neuer in der Bundesliga regelmäßig einen geruhsamen Nachmittag hatte, sind vorbei. Bei der bedenklich wackelnden Münchner Defensive, ist der Schlussmann gefordert, wie selten in seiner Bayern-Zeit. Wenngleich der Welttorhüter des Jahres eine starke Saison spielt, droht ihm bereits beim Spiel gegen Mainz ein Negativrekord.

Man muss schon ein wenig im Kalender blättern, bis man das letzte Bundesliga-Spiel findet, in dem die Münchner kein Gegentor kassiert haben. Genau genommen fand dieses am 24. Oktober statt und endete mit einem 5:0 gegen Eintracht Frankfurt. Im Anschluss folgten acht Spiele mit je mindestens einem Gegentor. Sollte es Neuer nicht gelingen, gegen Mainz eine weißes Weste zu behalten, wäre dies zum neunten mal in Folge der Fall. Ein historische Ereignis, zumal die Bayern erst einmal, nämlich im Herbst 2018, neunmal in Folge mindestens einen Gegentreffer hinnehmen mussten.

Neuer kann mit Oliver Kahn gleichziehen

Für den Bayern-Keeper gibt es jedoch auch eine gute Nachricht. So würde er mit einer weißen Weste gegen Frankfurt nicht nur den Negativrekord verhindern, sondern gleichzeitig eine besondere Marke erreichen. So würde der 34-Jährige mit einem zu-Null-Spiel zum 196. mal ohne Gegentreffer bleiben. damit würde er mit Bayern-Legende Oliver Kahn gleichziehen. Aus diesem Grund steht jetzt schon fest: Egal, wie das Spiel ausgeht, ein Rekord wird auf jeden Fall geknackt. Welcher der beiden dem Kapitän lieber wäre, ist natürlich vollkommen klar. Dabei kann er sich jedoch nicht nur auf sich selbst verlassen, sondern muss auch auf eine stabile Abwehrleistung bauen.