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Hummels verrät warum er erneut zum BVB wechselte: „Wollte wieder ein Anführer sein“

Mats Hummels und Robert Lewandowski
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

In seiner Karriere war Mats Hummels lediglich für zwei Vereine aktiv, wechselte zwischen diesen jedoch munter hin- und her. So verließ er im Sommer 2019 die Münchner und schloss sich erneut dem BVB an. Nun erklärt der Innenverteidiger, was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.

Eigentlich war der Wechsel zu den Borussen für Mats Hummels rückblickend eher ärgerlich. So verließ Niko Kovac, mit dem er augenscheinlich ein angespanntes Verhältnis hatte, die Münchner wenige Monate später. Im Anschluss gewann Bayern gemeinsam mit Hansi Flick das Triple. Gerade der Champions-League-Triumph fehlt dem 31-Jährigen noch in seiner Karriere. Unklar ist aber natürlich, welche Rolle Hummels dabei gespielt hätte. So hat dieser natürlich nicht den Anspruch, auf der Bank zu sitzen oder im Team „mitzuschwimmen“, sondern ein absoluter Anführer zu sein. Dies war ein ausschlaggebender Grund für den erneuten Tapetenwechsel des Verteidigers.

Hummels über Anführer-Rolle: „Habe gemerkt, wie extrem mich das reizt“

Beim jungen Dortmunder Team ist dem Abwehr-Hünen jedenfalls ein Platz als Wortführer sicher. „Watzke hat mich gefragt, ob ich noch einmal richtig wichtig, ein richtiger Anführer sein möchte. Da habe ich gemerkt, wie sehr ich das möchte, wie extrem mich das reizt“, verrät Hummels gegenüber Sport1. Im Sommer hatte Niko Kovc noch verkündet, dass „Hummels den Konkurrenzkampf nach der Verpflichtung von Hernandez aus dem weg gehen wolle“. Für den Dortmunder gibt es hierzu jedoch keinen großen Redebedarf. „Das stimmt einfach nicht, Mehr sage ich nicht dazu“, hält er sich kurz. Aktuell liegt Mats Hummels mit seinem Team lediglich auf dem fünften Tabellenrang. Um die acht Punkte auf den Tabellenführer aus München aufzuholen, wird es aber mehr benötigen, als nur den Führungsspieler Mats Hummels.