Transfers

Watzke über Haaland: „Kann ihm nur raten, es so zu machen wie Lewandowski“

Erling Haaland
Foto: imago images

Der FC Bayern wird immer wieder mit einer Verpflichtung von Erling Haaland in Verbindung gebracht. Nun hat sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zu dessen Zukunft geäußert und einen interessanten Vergleich zu Robert Lewandowski gezogen.

Im Sommer 2010 wechselte Lewandowski als relativ unbekannter Stürmer von Posen nach Dortmund. Beim BVB hat er sich in vier Jahren zu einem der besten Stürmer in Europa entwickelt. 2014 folgte dann der Wechsel zum FC Bayern. Mit den Münchner hat der 32-jährige Angreifer im vergangenen Jahr große Erfolge gefeiert und wurde sogar zum Weltfußballer gewählt.

Laut Hans-Joachim Watzke könnte Erling Haaland einen ähnlichen Weg einschlagen.

„So viele Klubs kommen ja nicht in Betracht“

Im Gespräch mit dem „kicker“ äußerte sich Watzke wie folgt zu der Zukunft von Haaland: „Erling und auch sein Berater Mino Raiola wissen, was sie an uns haben. Ich kann ihm nur den Rat geben, es so zu machen wie Robert Lewandowski“.

Watzke hofft darauf, dass Haaland sich wie einst Lewandowski die Zeit gibt, „in Dortmund zu einem absoluten Weltklassespieler zu reifen“.

Sollte es eines Tages tatsächlich zu einem Wechsel kommen, gibt es laut dem BVB-Boss nicht allzu viele Optionen: „Klar ist, wenn Erling uns irgendwann verlassen sollte, dann geht er nur zu einem noch größeren Klub. Und so viele kommen da ja nicht in Betracht“.

Vertraglich ist der Norweger noch bis 2024 an die Schwarz-Gelben gebunden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, kann er den BVB jedoch bereits im Sommer 2022 für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 75 Mio. Euro vorzeitig verlassen. Mit Blick auf dessen Marktwert von 100 Mio. Euro, wäre dies immer noch ein echtes „Schnäppchen“.

Nahezu alle europäischen Top-Klubs sollen sich mir dem 20-jährigen Stürmer bereits intensiv beschäftigen, auch der FC Bayern. Die Verantwortlichen an der Isar hätten sicherlich nichts dagegen, wenn Haaland den exakt gleichen Weg wie Lewandowski einschlagen würde.