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Costa-Verbleib derzeit unsicher: „Haben noch nicht über eine dauerhafte Verpflichtung gesprochen“

Douglas Costa
Foto: imago images

Etwas überraschend kehrte Douglas Costa im Sommer von Juventus Turin zu den Bayern zurück. In seinem zweiten Bayern-Intermezzo hat es der Brasilianer bislang jedoch nicht über eine Back-Up-Rolle hinaus geschafft. Dies war von den Münchnern aber auch nicht vorgesehen, zumal der erfahrene Außenbahnspieler vor allem die Kaderbreite verstärken soll. Ob er dies im nächsten Jahr auch noch wird ist derzeit noch unklar.

Bestenfalls als solide kann man das bezeichnen, was Douglas Costa in seinen überschaubaren Einsatzzeiten geleistet hat. So stehen für den 30-Jährigen aktuell drei Vorlagen und ein Tor in 540 Minuten Spielzeit zubuche. Karl-Heinz Rummenigge zieht allerdings trotzdem eine positive Zwischenbilanz. „Wir sind sehr zufrieden mit Douglas Costa, sowohl auf als auch neben dem Platz. Wir haben den Spieler gefunden, den wir kannten, so der Bayern-Vorstandsvorsitzende bei „Tiki-Taka“.

Rummenigge über Costa-Zukunft: „Wissen noch nicht, was wir auf dem Markt machen werden“

Wie es für den Offensivspieler im Sommer weiter geht ist jedoch unklar. So befindet sich dieser derzeit nur auf Leihbasis in München und besitzt bei Juventus Turin noch einen Vertrag bis 2022. „Wir haben nicht über eine mögliche dauerhafte Verpflichtung gesprochen. Wir wissen noch nicht, was wir wegen dieser Pandemie auf dem Markt machen werden“, erklärt Rummenigge. Klar ist jedenfalls, dass die Ablöse für Costa eher überschaubar ausfallen würde, zumal dieser in Turin keine große Rolle mehr spielt. Allerdings besitzen die Münchner mit Jamal Musiala einen weitern Offensivspieler, der weitaus jünger als Costa ist und eine große Zukunft in München haben soll. So scheint es auch durchaus möglich zu sein, dass die Bayern den Leihspieler am Ende der Saison ersatzlos ziehen lassen.