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Flick nimmt seine Mannschaft vor dem Gladbach-Spiel in die Pflicht: „Dürfen nicht auf Manu hoffen“

Hansi Flick
Foto: imago images

Der FC Bayern ist heute Abend (20:30 Uhr, live auf DAZN) zu Gast bei Borussia M’Gladbach. Hansi Flick nahm seine Mannschaft auf der gestrigen Abschluss-PK vor dem schweren Auswärtsspiel gegen die Fohlen in die Pflicht und fordert vor allem in der Defensive eine (deutliche) Leistungssteigerung.



Die Bayern haben sich in den vergangenen Wochen in der Defensive alles andere als standfest präsentiert und mussten acht Mal infolge einem Rückstand hinterherlaufen. Auch wenn die Münchner keines dieser Spiele verloren haben, hat Flick deutlich andere Ansprüche an sein Team: „Wir haben es ganz klar angesprochen und wollen mit einer anderen Haltung und Dynamik ins Spiel gehen. Wir wollen in den Zweikämpfen präsenter sein und gegen den Ball den Meter mehr machen, der wichtig ist“.

„Wir brauchen von Anfang an eine andere Einstellung“

Woran es genau liegt, dass die Bayern erst nach einem Gegentor so richtig auf Betriebstemperatur kommen, wollte Flick am Donnerstag nicht wirklich öffentlich analysieren: „Da kann man über Vieles reden. Fakt ist, dass uns die Rückstände nicht gefallen. Wir vermissen einige Aktionen, da müssen wir besser agieren. Aber die Mannschaft hat Qualität und das hat sie gegen Mainz auch wieder gezeigt. Für alle ist es besser, wenn man zu Null spielen würde“.

Der 55-jährige nahm sein Team aber in die Pflicht: „Wir brauchen von Anfang an eine andere Einstellung. Wir müssen das zeigen, was wir im Stande sind zu leisten. Die Mannschaft hat diese Mentalität. Gladbach hat eine hohe individuelle Qualität und viel Tempo. Wir wissen, was diese Spiele auch früher schon ausgezeichnet haben“.

Flick warnt vor dem Gladbacher Tempo-Fußball

Flick hat großen Respekt vor Gladbach und Borussen-Trainer Marco Rose: „Marco Rose macht mit seinem Trainerteam einen herausragenden Job. Er hat die Mannschaft weitergebracht. Die Erfolge in der Champions League gegen Hochkaräter, das war schon beeindruckend. Sie spielen mutig nach vorne und haben im letzten Drittel gute Automatismen. Sie haben viel Tempo in ihrem Spiel und machen dem Gegner die Räume eng. Die Art und Weise, wie sie spielen, sagt mir sehr zu“.