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Flick kritisiert Alaba und nimmt Costa in Schutz

Hansi Flick und David Alaba
Foto: imago images

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick zeigte sich nach der gestrigen 2:3-Niederlage gegen Borussia M’Gladbach enttäuscht, dennoch wirkte der 55-jährige nicht wirklich verärgert. Ungewöhnlich für Flick: Der FCB-Coach kritisierte seinen Abwehrchef David Alaba (erstmals) öffentlich. Zeitgleich nahm er Douglas Costa in Schutz.

Während die Bayern im Vorjahr bis Ende September ungeschlagen blieben, kassierte man im neuen Jahr bereits Anfang Januar die erste Niederlage. Besonders bitter: Die Münchner gaben am Freitagabend eine 2:0-Führung gegen Borussia M’Gladbach aus der Hand.

Hansi Flick zeigte sich nach dem Spiel, eigenen Aussagen zufolge „verärgert und enttäuscht“, vor allem über die defensive Leistung seiner Mannschaft. Der 55-jährige kritisierte dabei auch David Alaba, für dessen Verhalten beim ersten Gegentor.

„Da muss er eher absinken und die Tiefe sichern“

Flick ist nicht bekannt dafür, dass er seine Spieler nach Spielen bzw. Niederlagen öffentlich kritisiert, schon gar nicht einzelne Akteure. Nach dem Gladbach-Spiel erwischte es diesmal jedoch David Alaba, der nach Einschätzung von Flick beim ersten Gegentor nicht gut aussah: „Beim ersten Gegentor geht David ein bisschen zu früh raus und verlässt die Linie. Da muss er eher absinken und die Tiefe sichern“. Auffällig: Niklas Süle und dessen herber Patzer vor dem 2:3 ließ Flick indes unkommentiert.

Douglas Costa hingegen, der gestern zu den schlechtesten Bayern-Spieler im Borussia Park gehörte, nahm der Bayern-Trainer in Schutz: „Douglas hat sich gut geschlagen. Er hat defensiv gearbeitet und die Dinge offensiv ausprobiert. Obwohl er noch an seiner Fitness arbeiten muss, ist er auf dem richtigen Weg“.