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Mintzlaff deutet Upamecano-Wechsel im Sommer an: „Werden wieder Leistungsträger verkaufen“

Dayot Upamecano
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Der FC Bayern wird schon seit Monaten mit Dayot Upamecano in Verbindung gebracht. Der 22-jährige Abwehrspieler wird als möglicher Nachfolger von David Alaba gehandelt, der die Münchner am Ende der Saison aller Voraussicht nach verlassen wird. Nun hat RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff angedeutet, dass die Sachsen Upamencano im Sommer verkaufen werden.

Der französische Nationalspieler steht bei zahlreichen europäischen Top-Klubs auf dem Wunschzettel, neben den Bayern beschäftigen sich auch der FC Liverpool und Manchester United intensiv mit Upamencano. Die Bayern sollen jedoch in der Pole Position sein: Grund: Der Innenverteidiger möchte noch ein paar Jahre in der Bundesliga bleiben, bevor er den Sprung ins Ausland wagt.

„Wir haben einen Kader, der auch von der Qualität her sehr breit aufgestellt ist“

Auch wenn Upamecano seinen Vertrag vergangenen Sommer bis 2023 verlängert hat, spricht vieles für einen Transfer am Ende der Saison. Grund: Der Youngster verfügt übereinstimmenden Medienberichten zufolge über eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 45 Mio. Euro und kann damit, auch ohne Zustimmung von Leipzig, den Verein verlassen.

RB-Boss Oliver Mintzlaff deutete gegenüber der „Sport BILD“ an, dass ein Upamecano-Verkauf im Sommer nicht ausgeschlossen ist: „Wir haben einen Kader, der auch von der Qualität her sehr breit aufgestellt ist. Deshalb werden wir auch wieder Leistungsträger verkaufen, wenn es finanziell Sinn ergibt und wir es sportlich verkraften können“.

Klar ist: Sollte Alaba und/oder Boateng den FC Bayern im Sommer verlassen, haben die Münchner großen Bedarf in der Innenverteidigung. Upamecano würde ideal ins „Beuteschema“ des FCB passen und wäre mit 45 Mio. Euro (Marktwert bei 60 Mio. Euro) durchaus ein Schnäppchen, auch in Corona-Zeiten.