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Nach Choupo-Moting-Ausfall: Erhält Zirkzee eine neue Chance im Pokal?

Joshua Zirkzee
Foto: imago images

Joshua Zirkzee hat in den vergangenen Wochen überhaupt keine Rolle beim FC Bayern gespielt. Der 19-jährige Stürmer wurde von Hansi Flick in die U23 der Münchner „degradiert“. Im DFB-Pokal könnte Zirkzee nun eine neue Chance erhalten.



91 Minuten in der Bundesliga, sieben im Supercup und vier in der Champions League. Für Joshua Zirkzee läuft es derzeit alles andere als rund beim FC Bayern. Bedingt durch die Verpflichtung von Eric Maxim Choupo-Moting ist das Bayern-Eigengewächs nur noch die dritte Option im Sturm. Im DFB-Pokalspiel gegen Holstein Kiel, könnte der Angreifer jedoch zum Einsatz kommen.

Zirkzee profitiert vom Choupo-Moting-Ausfall

Wie Hansi Flick auf der heutigen Abschluss-PK vor dem morgigen Gastspiel in Kiel bekannt gab, fällt Lewandowski-Backup Choupo-Moting mit Rückenproblemen aus. Der 55-jährige deutete dabei an, dass Zirkzee nach wochenlanger Pause erneut in den Profi-Kader rücken könnte. Eine finale Entscheidung fällt laut Flick jedoch erst am Dienstag: „Wir werden am Mittwoch nochmal anschwitzen, dann werden wir entscheiden, wer mit nach Kiel fliegt“.

Zirkzee hat sich am vergangenen Wochenende, im Derby gegen 1860 München eine Rote Karte eingefangen und wurde vom DFB-Sportgericht für drei Spiele gesperrt. Diese Sperre greift jedoch nur für die 3. Liga und Bundesliga, nicht für den Pokal.

Klar ist: Sollten sich die Bayern einen komfortablen Vorsprung erspielen, wird Flick seinen Leistungsträgern eine Pause gönnen, dazu gehört sicherlich auch Robert Lewandowski. Die Chance für Zirkzee Einsatzzeiten zu erhalten, sofern er mitreisend darf, stehen als nicht ganz so schlecht.

Zuletzt machten viele Gerüchte die Runde mit Blick auf einen Wechsel im Winter. Der Niederländer möchte mehr spielen und steht einer Leihe offen gegenüber. Eintracht Frankfurt gilt als potenzieller Abnehmer. Die Bayern-Verantwortlichen zögern jedoch noch und haben noch keine Wechselfreigabe erteilt.