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Douglas Costa und die Bayern: Darum stehen die Zeichen auf Abschied

Douglas Costa
Foto: imago images

Erst vor wenigen Monaten kehrte Douglas Costa von Juventus Turin zu den Bayern zurück. Aufgrund seiner mäßigen Leistungen ist derzeit jedoch nicht anzunehmen, dass dessen zweites Intermezzo bei den Münchnern länger dauert als ein Jahr. Obwohl Hansi Flick und Karl-Heinz Rummenigge dem Brasilianer demonstrativ den Rücken stärken, muss sich dieser im Sommer wohl einen neuen Verein suchen.



Was Douglas Costa in der bisherigen Saison abgeliefert hat, kann durchaus als dürftig beschrieben werden. Sinnbildlich sein Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach, bei dem der Offensivspieler kaum Ballaktionen und keine einzige Torschussbeteiligung hatte. Die daraus resultierende Kritik hat Bayern-Trainer Hansi Flick jedoch abgeschmettert. So habe Costa „defensiv mitgearbeitet und in der Offensive auch das ein oder andere versucht“, erklärte Flick, dem der mediale Umgang mit seinen Neuzugängen missfällt. „Es ist mir wichtig, dass den neuen Spielern Zeit gegeben wird sich einzufinden. Der Umgang mit Costa und Dantas ist nicht fair“. Während Dantas jedoch ein junger Perspektivspieler ist, war Costa jedoch eigentlich als Soforthilfe geplant. So ist einem 30-jährigen mit Bayern-Vergangenheit und Champions-League-Erfahrung eigentlich nur wenig Einfindungszeit zuzustehen.

Costa-Zukunft ungewiss: Weder Bayern noch Juve planen derzeit mit Costa

Wenngleich die Bayern-Verantwortlichen ihren Spieler schützen, so wird ihnen auch aufgefallen sein, dass die Rückkehr von Costa bislang nicht den gehofften Impact hatte. Demnach gab es bis jetzt auch keine Verhandlungen, wie Karl-Heinz Rummenigge kürzlich bestätigte. Eine Kaufoption besitzt der FCB im Übrigen auch nicht. So wird er voraussichtlich zu Juventus Turin zurück kehren, dort jedoch nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Laut Informationen von Spox plant Juve-Trainer Andrea Pirlo nicht mehr mit dem Außenbahnspieler und sucht nach potenziellen Abnehmern. Zwar wäre die Ablöse für Costa selbstverständlich für die Bayern finanziell zu stemmen, so reicht dessen sportlicher Mehrwert wohl nicht mehr für einen absoluten Top-Klub