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Upamecano-Poker: Darum sind die Bayern in der Pole Position

Dayot Upamecano
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge ist der FC Chelsea in den Transferpoker rund um Dayot Upamecano eingestiegen. Demnach machen die Blues Ernst und wollen den jungen Franzosen kommenden Sommer an die Stamford Bridge locken. Laut der „tz“ sind die Bayern jedoch nach wie vor in der Pole Position.

Nach Timo Werner und Kai Havertz könnte mit Dayot Upamecano kommenden Sommer das nächste Top-Talent aus der Fußball Bundesliga zum FC Chelsea wechseln. Anders als viele andere Vereine haben die Blues in der aktuellen Corona-Pandemie, dank Eigentümer Roman Abramowitsch, keine wirklichen finanziellen Beschränkungen.

Der CL-Sieger von 2012 möchte mit aller Macht erneut auf Augenhöhe mit Liverpool, Bayern, Real & Co. agieren und investiert (mal wieder) viel Geld in neue Spieler. Auch Upamecano steht bei den Engländern ganz weit oben auf der Wunschliste, dennoch hat der FC Bayern noch die besseren Karten im Transferpoker.

Vergrößert Upamecano die French-Connection an der Isar?

Wie die „tz“ berichtet, haben die Münchner die Nase derzeit vorne im Wettbuhlen um den Innenverteidiger. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass der deutsche Rekordmeister Upamecano schon „seit Jahren“auf dem Radar hat und es auch schon seit geraumer Zeit Kontakt zwischen den beiden Seiten gibt.

Ein weiterer Punkt, der für die Bayern spricht: In München würde Upamecano auf eine große „französische Gemeinschaft“ treffen. Mit Benjamin Pavard, Lucas Hernández, Bouna Sarr, Tanguy Nianzou, Corentin Tolisso und Kingsley Coman spielen bereits sechs Franzosen für den FCB. Dies würde die Eingewöhnungszeit sicherlich vereinfachen.

Zudem sind die Bayern rein sportlich betrachtet, trotz der millionenschweren Investitionen der Blues, sicherlich attraktiver. Der Triple-Sieger hat nach wie vor eine Mannschaft welche in den kommenden 2-3 Jahren um den CL-Titel mitspielen kann. Wie deutlich man Chelsea überlegen ist hat man im Vorjahr, im CL-Achtelfinale gesehen, als die Münchner Frank Lampard und sein Team in zwei Spielen 4:1 und 3:0 deklassiert hat.