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Bald mehr als nur ein Edeljoker? Leroy Sane nimmt langsam Fahrt auf

Leroy Sane
Foto: imago images

Leroy Sane wurde in den vergangenen Wochen viel kritisiert, auch die Bayern-Verantwortlichen samt Trainer Hansi Flick haben den 24-jährigen öffentlich „angezählt“. Die Reaktion des 24-jährigen Flügelflitzers ließ nicht allzu lange auf sich warten. Sane nimmt langsam, aber sicher Fahrt auf.

„Das war das, was wir und die Mannschaft von Leroy sehen wollen“ mit diesen Worten reagierte Hansi Flick nach dem gestrigen 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg als er auf Leroy Sane angesprochen wurde. Kurioserweise lobte der Bayern-Trainer damit nicht den Sane-Assist auf Müller zum entscheidenden Siegtreffer, sondern viel mehr dessen Abwehrverhalten. Kurz vor dem Ende der Partie sprintete Sane, nach einem eigenen Abspielfehler, knapp 60 Meter in die eigene Defensive zurück, um dem Freiburger Vincenzo Grifo den Ball wieder abzunehmen.

Es war sehr offensichtlich, dass Flick das Defensiv-Verhalten von Sane besonders hervorhob: „Er hat gegen den Ball gut gearbeitet, auch nach hinten mal einen Sprint angesetzt und da einen Zweikampf gewonnen. Das war sehr wichtig!“.

„Der Rest kommt von ganz allein“

Mit vier Torbeteiligungen in vier Spielen im neuen Jahr hat Sane einen guten Start hingelegt. Bedingt durch die anhaltenden Verletzungssorgen auf den Flügeln durfte der 24-jährige zuletzt auch immer öfter von Anfang an spielen.

Für Leon Goretzka ist Sane auf einem guten Weg: „Was er für eine Mentalität an den Tag legt, ist meiner Meinung nach heute top gewesen. Wie er in den letzten zehn, 15 Minuten noch mal nach hinten gesprintet ist – das ist das, was wir von ihm sehen wollen. Der Rest kommt von ganz allein“.

Klar ist: Sane hat noch lange nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft. Die Formkurve zeigt aber stetig nach oben und sollte dies so bleiben, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Sane mehr als ein Edeljoker für Flick wird.

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