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Rummenigge bestätigt mögliche Neuvergabe der EM

Karl-Heinz Rummenigge
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In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Gerüchte und Spekulationen über die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft. Offiziell hält die UEFA an ihrem pan-europäischen Turnier in 12 Ländern fest, trotz anhaltender Corona-Pandemie. Laut Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beschäftigt sich der europäische Dachverband jedoch auch mit einer Neuvergabe der EM.

Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass Russland die EM 2021 als einziges Gastgeberland austragen könnte. Auch wenn die UEFA diese Gerüchte Ende des vergangenen Jahres selbst dementierte, ist ein Turnier in 12 unterschiedlichen europäischen Ländern derzeit schlichtweg unmöglich. Mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation in Europa, ist nicht davon auszugehen, dass sich die Lage bis zum Sommer so sehr normalisiert, dass solch ein Turnier über den halben Kontinent ausgetragen werden kann. Laut Karl-Heinz Rummenigge beschäftigt sich die UEFA schon längst mit einem Plan B.

„Die UEFA wird und muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen“

Im Interview mit der „tz“ und dem „Münchner Merkur“ äußerte sich der 65-jährige wie folgt dazu: „Ich weiß aber, dass der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin – der unglaublich sorgfältig mit Corona umgeht – darüber nachdenkt, ob es in Zeiten von Corona nicht doch sinnvoller wäre, das Turnier in nur einem Land zu spielen. Mit einem entsprechenden Hygiene-Konzept versteht sich“.

Laut Rummenigge hat die UEFA nicht mehr allzu viel Zeit eine Entscheidung zu treffen: „Die UEFA wird und muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen, wie und wo das Turnier stattfinden soll. Das wird nicht leicht“.

Der Schweizer Verbandschef Dominique Blanc fordert unlängst öffentlich, dass die UEFA das Turnier in nur einem Land austragen soll. Neben Russland brachte Blanc dabei auch Deutschland als mögliches Gastgeberland ins Spiel.