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Ohne Lewandowski nur Mittelmaß? So abhängig sind die Bayern tatsächlich von ihrem Top-Torjäger

Robert Lewandowski
Foto: LUKAS BARTH-TUTTAS/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Bayern verstand sich in der jüngsten Vergangenheit immer eher als Kollektiv, dass über eine geschlossene Mannschaftsleistung um die internationale Spitze mitspielen kann. Die absoluten Weltstars spielten dagegen in der Regel bei anderen Teams. Spätestens durch die Auszeichnung zum Weltfußballer für Robert Lewandowski hat sich dieses Bild jedoch ein Stück weit verschoben. Inwieweit, belegen auch statistische Werte.

Grundsätzlich muss die Abhängigkeit von einem gewissen Spieler nichts negatives sein, solange die Punkteausbeute stimmt. Nichts desto trotz bringt all das natürlich auch ein gewisses Risiko mit. So stelle man sich mal vor, dass sich Robert Lewandowski schwerer verletzt und für den Rest der Saison ausfällt. Wer könnte die Lücke im Mittelsturm schließen und wer würde als Torjäger in die Presche springen? Klar wäre jedenfalls, dass ein solcher Fall der Münchner Titeljagd einen schweren Dämpfer versetzen würde. Ganze 22 Treffer hat der Pole an den ersten 17 Spieltagen erzielt und steht deutlich an der Spitze der Torjägerliste. Danach tut sich bei den Bayern aber eine deutliche Lücke auf, ehe Müller (7 Tore), Sane und Gnabry (je 4 Tore) folgen.

Auch international einmalig: Lewandowski rettet den Bayern 16 Zählern

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie groß der Anteil von Robert Lewandowski daran ist, dass die Bayern mit 39 Zählern an der Tabellenspitze stehen. Rechnet man die Tore von Lewandowski weg, so ständen die Münchner tatsächlich nur bei 23 Punkten und somit im Tabellenmittelfeld. Selbst wenn sich diese Rechnung nicht 1:1 auf die Realität übertragen lässt, könnte man also sagen, dass die Tore des Weltfußballers den Münchnern 16 Punkte gerettet haben. Zum Vergleich: BVB-Knipser Erling Haaland sicherte den Dortmundern lediglich fünf Punkte mit seinen Treffern. So scheint deren Abhängigkeit vom Norweger nicht ganz so groß zu sein, wie die der Bayern von Lewandowski. Hierbei muss man jedoch auch die Verletzungspause des Dortmunders berücksichtigen. Doch auch wenn wir in die anderen europäischen Top-Ligen blicken, sehen wir, wie außergewöhnlich der Wert des 32-Jährigen ist. So liegt dieser deutlich vor Ibrahimovic (13 Punkte), Bruno Fernandes (11 Punkte) und Salah (10 Punkte). Da gilt es nur zu hoffen, dass Bayerns Top-Torjäger gesund und in bestechender Form durch die Saison kommt.

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