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Die Bayern sind wieder auf Meisterschaftskurs: 3 Erkenntnisse nach der „perfekten englischen Woche“

Thomas Müller und Joshua Kimmich
Foto: imago images

Der FC Bayern hat in der englischen Woche die Maximalausbeute von neun Punkten geholt und steuert klar der 9. Meisterschaft in Serie entgegen. Wir fassen zusammen, welche Erkenntnisse die letzten drei Spiele gebracht haben.

1. Die Null steht wieder

Der FC Bayern schafft es doch noch, Spiele ohne Gegentore zu überstehen, was teilweise an einem überragenden Manuel Neuer liegt, der soeben einen Bundesligarekord mit den meisten Zu-Null-Spielen (197) aufgestellt hat und teilweise auch am Gegner, der wie Alfred Finnbogason beim Spiel gegen den FC Augsburg einen Elfmeter nur an den Pfosten setzte oder Nils Petersen vom SC Freiburg, der in der Schlussphase den Ausgleichstreffer nur um Millimeter verpasste.

Es ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber zumindest hat der FC Bayern endlich wieder zu Null gespielt. Dies gelang zuvor am 5. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt (5:0). Wichtig für den weiteren Saisonverlauf wird es sein, die Defensive weiterhin zu verbessern, denn eigene Torerfolge sind dank der beiden Routiniers Robert Lewandowski und Thomas Müller meist garantiert.

2. Auf Lewandowski und Müller ist Verlass

Robert Lewandowski hat nach 18 Bundesliga-Spieltagen 23 Saisontore erzielt – das hat vor ihm noch niemand geschafft. Und er macht nicht den Eindruck, als würde sich das demnächst ändern. Lewandowski spielt nach dem langersehnten Champions-League-Triumph auch in der aktuellen Saison groß auf und trifft gefühlt in jedem Spiel mindestens einmal.

So auch sein kongenialer Sturmpartner Thomas Müller, der unter Hansi Flick wieder aufgeblüht ist und neben seinen vielen Torvorlagen auch gegen Schalke wieder mit zwei Treffern am letzlich souveränen Sieg stark beteiligt war.

3. Die Konkurrenz verschenkt leichtfertig Punkte

Der momentan ärgste Verfolger RB Leipzig schafft es nicht, gegen den Tabellen-Vorletzten aus Mainz etwas Zählbares mitzunehmen. Durch die unerwartete Niederlage beträgt der Vorsprung der Bayern bereits sieben Punkte auf den Tabellen-Zweiten. Auch Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund scheitern regelmäßig an der eigenen Inkonstanz.

Die Bayern haben die Vorlagen der Verfolger eindrucksvoll genutzt und gehen einen großen Schritt in Richtung 31. Meisterschaft. Eine Mannschaft, der zuzutrauen wäre, diesen Erfolg noch zu verhindern, ist derzeit nicht in Sicht.

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