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Planstelle Außenverteidigung: Werden die Bayern nochmals auf dem Transfermarkt aktiv?

Benjamin Pavard
Foto: Lukas Barth-Tuttas - Pool/Getty Images

Generell gibt es in der Bayern-Abwehr noch eine ganze Menge Fragezeichen. So wird nach dem Abgang von David Alaba und dem drohenden Abgang von Jerome Boateng mutmaßlich eine komplett neue Innenverteidigung auf dem Feld stehen. Hier scheint jedoch mit Dayot Upamecano eine hochkarätige Neuverpflichtung bevor zu stehen. Sorgen bereitet den Verantwortlichen an der Isar vor allem die Rechtsverteidiger-Position



So wirklich glücklich scheint Bayern-Coach Hansi Flick derzeit mit keinen seiner Kandidaten hinten rechts zu sein. Der etatmäßige Stammspieler Benjamin Pavard kommt weiterhin nur schleppend in Form und muss um seinen Platz kämpfen. Sein größter Herausforderer scheint derzeit Niklas Süle zu sein. Zwar erledigte der eigentliche Innenverteidiger die ungewohnte Rolle im Rahmen seiner Fähigkeiten, so dürfte auch der deutsche Nationalspieler langfristig keine ernsthafte Option sein. Bislang gelingt es jedoch auch Bouna Sarr nicht, sich mit überzeugenden Leistungen in die Startelf zu spielen. Sollte sich an der aktuellen Situation nichts ändern, so könnten sich die Münchner schon bald nach neuen Möglichkeiten umsehen.

Interne oder externe Lösung? Das sind die Kandidaten für die Saison 2021/22

Fest steht, dass eine Verpflichtung auf der Außenverteidigerposition erst angestrebt wird, wenn der Transfer von Upamecano unter Dach und Fach ist. So könnte es durchaus sein, dass noch die ein oder andere interne Lösung ausprobiert wird. Keine Option auf der Problem-Position hinten rechts ist vermutlich Lucas Hérnandez. Zwar wäre dieser nicht der erste Linksfuß, der auf der rechten Seite funktionieren könnte, so ist anzunehmen, dass der Franzose die Rolle von David Alaba als linker Innenverteidiger übernimmt. Als Back-up auf der Linksverteidiger-Position wurde zuletzt über den jungen Briten Omar Richards spekuliert. Auf der rechten Seite könnte womöglich Namensvetter Chris Richards eine Option werden. So kann der US-Amerikaner auf jeder Position in der Viererkette eingesetzt werden und hat die Chance, seine Bundesligatauglichkeit bei Hoffenheim unter Beweis stellen.

Ebenso besteht jedoch die Möglichkeit, einen neuen Spieler für die rechte Abwehrseite zu verpflichten. So könnte zum Beispiel Max Aarons im Sommer erneut ein Thema werden. Jedoch wäre der 21-jährige Engländer von Norwich City mutmaßlich nicht günstiger als im Sommer 2020. Eine weitere Option wäre Ridle Baku. Jedoch ist nicht davon auszugehen, dass die Wolfsburger den deutschen Nationalspieler bereits nach einer Saison für akzeptable Konditionen abgeben werden.

Die Verpflichtung eines neuen Rechtsverteidigers ist laut „Spox“ und „Goal“ nur eine Option, sollten die Bayern kommenden Sommer einen Abnehmer für Bouna Sarr finden. Laut „SPORT1“ sind die Bayern-Bosse offen für einen Verkauf des Franzosen, auch wenn dieser erst seit vergangenem Jahr an der Säbener Straße unter Vertrag steht.

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