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Davies-Backup: Die Bayern nehmen Borna Sosa und Marco Friedl ins Visier

Borna Sosa
Foto: imago images

Der FC Bayern möchte kommenden Sommer auf der Linksverteidigerposition personell nochmals nachlegen. Die Münchner suchen einen Backup für Alphonso Davies, da Lucas Hernandez zukünftig in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen soll. Mit Borna Sosa und Marco Friedl hat der FCB zwei Talente aus der Bundesliga ins Visier genommen.

Die „Sport BILD“ hatte Ende des vergangenen Jahres enthüllt, dass Sportvorstand und Kaderplaner Hasan Salihamidzic eine sog. Schattenteam etabliert hat, welches aus Spielern besteht, die potenzielle Transferkandidaten beim FC Bayern sind. Laut dem Blatt befinden sich in diesem Team auch die beiden Linksverteidiger Borna Sosa (VfB Stuttgart) und Marco Friedl (Werder Bremen). Letzterer ist ein ehemaliges Eigengewächs der Münchner und wechselte im Winter 2018 zu den Hanseaten.

Wer verstärkt die linke Abwehrseite im Sommer?

Nach Informationen der „Sport BILD“ halten die Bayern derzeit Ausschau nach einem neuen Linksverteidiger, der als Backup für Alphonso Davies agieren soll. Grund: Lucas Hernandez, der aktuell ebenfalls auf links zum Einsatz kommt, soll in der neuen Saison in die Abwehrmitte rücken. Die Verantwortlichen an der Isar suchen demnach einen jungen Außenverteidiger, der Davies „Druck macht“.

Neben England-Talent Omar Richards vom FC Reading und Luca Netz von Hertha BSC beschäftigen sich die Bayern auch mit dem kroatischen Nationalspieler Sosa. Der 23-jährige gehört zu den offensivstärksten Linksverteidigern der Bundesliga und kommt bereits auf vier Vorlagen in 15 Spielen. Sosa steht seit dem Sommer 2018 in Stuttgart unter Vertrag und hat sich dort in den vergangenen knapp zwei Jahren zum Stammspieler entwickelt. Die Schwaben sollen durchaus gesprächsbereit sein, jedoch liegt die Schmerzgrenze für den Kroaten bei 20 Mio. Euro. Viel Geld für einen Backup, der aktuell „nur“ einen Marktwert von 3 Mio. Euro laut transfermarkt.de aufweist.

Marco Friedl von Werder Bremen wäre deutlich günstiger zu haben. Der Österreicher wurde von im Sommer 2019, nach seiner Leihe, für 3,5 Mio. Euro fest von den Grün-Weißen verpflichtet. Laut der „Sport BILD“ besitzt der FCB jedoch eine Rückkaufoption in Höhe von 10 Mio. Euro.

Der Defensiv-Allrounder hatte sich einst in München von der Jugend bis zu den Profis hochgekämpft, dort jedoch nur zwei Einsätze absolviert. In Bremen ist Friedl mittlerweile gesetzt und kommt auf 70 Bundesliga-Spiele für den SVW. Im Oktober des vergangenen Jahres feierte dieser zudem sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft. Neben der relativ günstigen Ablöse bräuchte Friedl faktisch keine Eingewöhnungszeit, da er die meisten Spieler aus dem aktuellen Kader kennt und auch das Umfeld an der Säbener Straße.

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