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Pavard folgt auf Kuffour und Dante: 3 Erkenntnisse nach dem Klub-WM-Finale

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Foto: KARIM JAAFAR/AFP via Getty Images

Der FC Bayern ist nach 1976, 2001 und 2013 zum 4. Mal die beste Vereinsmannschaft der Welt und gewinnt wie der FC Barcelona (2009) sechs Titel in einer Saison. Wir fassen zusammen, welche Erkenntnisse die Partie gegen UANL Tigres noch lieferte.



1. Wieder ein Verteidiger als Dosenöffner

Nicht Lewandowski, nicht Gnabry, nicht Coman. Mit Benjamin Pavard hat sich ein seltener Torschütze in die Geschichtsbücher eingetragen. Damit war wieder einmal ein Verteidiger der Dosenöffner für den FC Bayern in einem Weltpokalfinale. 2001 gegen Boca Juniors war Samuel Kuffour Schütze des einzigen Tores in der Verlängerung. 2013 gegen Raja Casablanca erzielte Dante das frühe 1:0 (Thiago besorgte kurz danach den 2:0-Endstand).

2. Der FC Bayern bleibt interkontinental ohne Gegentor

7 Spiele, 7-mal zu 0! Der FC Bayern bleibt in seinen interkontinentalen Pflichtspielen ohne Gegentreffer. Auch bei der 4. Teilnahme am Weltpokal, respektive der FIFA-Klub-WM wahrten die Münchner eine weiße Weste. Zudem konnte der FCB bei der 4. Teilnahme auch zum 4. Mal gewinnen

3. Sané ist nicht Müller

„Stets bemüht“ würde bei Sané wohl im Grundschulzeugnis stehen. Der Neuzugang, der den positiv auf Corona getesteten Müller, ersetzte konnte in der Offensive wieder nur bedingt mitreden. Viel mehr als ein satter Lattenkracher in der 1. Hälfte sprang nicht heraus.

Sané versucht wieder, sich in das Bayern-Spiel einzufinden, hatte aber auf seiner rechten Seite Schwierigkeiten mit Pavard zu harmonieren. Dass ausgerechnet dem, im Gegensatz zu Davies, eher offensivscheuen Außenverteidiger das Tor zum Titel gelang, ist mehr als ironisch.