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Pavard reagiert auf seine Kritiker: „Die Titel sprechen für mich!“

Benjamin Pavard
Foto: imago images

Aufgrund einer Corona-Infektion befindet sich Benjamin Pavard derzeit in häuslicher Quarantäne. Zwischen dem Klub-WM-Finale und seiner Ansteckung gab der Franzose aber noch ein Interview für den französischen Sender „Telefoot“, das am Sonntag ausgestrahlt wurde. Dort spricht er über seine Entwicklung beim FC Bayern, seine starke erste aber auch seine bisher schwierige zweite Saison.



Schon unter Niko Kovac konnte sich Pavard direkt nach seinem Wechsel im Sommer 2019 vom VfB Stuttgart beim FC Bayern als Stammspieler etablieren. Dies hatte sich auch unter Hansi Flick nicht geändert. So stand der Rechtsverteidiger bis zum Champions-League-Finalturnier nur zweimal nicht auf dem Platz (davon einmal gelbgesperrt).

Im Training vor dem Rückspiel gegen Chelsea zog er sich eine Bänderverletzung zu und verpasste somit die klaren Siege gegen die Engländer (4:1) und gegen Barcelona (8:2). Im Finale wollte Flick dann kein Risiko eingehen und stellte Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger auf.

Jetzt gibt Pavard selbst zu: „Ich werde immer besser. Ich hatte eine sehr gute erste Saison, bevor ich mir den Knöchel verletzt habe. Ich bin schnell zurückgekommen, vielleicht zu schnell. Aber ich wollte mit der Mannschaft zusammen sein bei diesen unglaublichen Momenten“. Wer die Bilder vom CL-Finale gegen Paris noch im Kopf hat, erinnert sich vor allem auch an einen Pavard, der von der Bank aus die gesamte Spielzeit seine Mitspieler auf dem Feld anfeuerte.

„Selbst die größten Spieler werden kritisiert“

Die zweite Saison verläuft eher durchwachsen für Pavard. Vor allem in der ersten Saisonhälfte hatte man immer wieder den Eindruck, dass er nicht ganz bei 100% ist. Das entging auch den Kritikern nicht: „Ich achte nicht auf Kritiker. Die Titel sprechen für mich. Ich bin früh von meiner Verletzung zurückgekommen und hatte einen Leistungsabfall. Heute performe ich wieder. Selbst die größten Spieler werden kritisiert“, so Pavard mit einer durchaus selbstbewussten und reflektierten Antwort.

Nach einer deutlichen Steigerung vor und bei der Klub-WM (inklusive Finaltor) muss der FC Bayern nun mindestens zwei Wochen auf den aktuellen Weltmeister verzichten. Das erste Spiel ohne ihn gegen Frankfurt (1:2) ging gleich mal in die Hose.