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Goretzka und Kimmich – Das (neue) Herzstück des FC Bayern

Joshua Kimmich und Leon Goretzka
Foto: imago images

Der FC Bayern spielt eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen und hat in den vergangenen Wochen nicht immer geglänzt. Die Spieler sind körperlich am Limit, stemmen sich dennoch mit allem was sie haben gegen die Müdigkeit im Kopf und den Beinen. Die Münchner konnten und mussten sich zuletzt häufig auf die individuelle Klasse von Robert Lewandowski, Thomas Müller oder Manuel Neuer verlassen. Neben den drei erfahrenen Routiniers haben die Bayern jedoch auch ein neues Herzstück im Mittelfeld.



Egal ob Paul Breitner, Lothar Matthäus, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Michael Ballack, Thiago oder Xabi Alonso. Die Liste an „großen Mittelfeldspielern“ beim FC Bayern ist lang, zu lang, um alle aufzuführen. Mit Blick auf den aktuellen Kader könnten mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka zwei weitere Mittelfeldspieler eines Tages den Sprung in die „Hall of Fame“ der Münchner schaffen. Zumindest aktuell ist das Mittelfeld-Duo unverzichtbar für Hansi Flick.

Goretzka und Kimmich die „heimlichen Leader“ beim FC Bayern

Während Robert Lewandowski wie am Fließband trifft, Manuel Neuer Woche für Woche mit seinen Paraden glänzt und Thomas Müller munter Scorerpunkte sammelt, agieren Goretzka und Kimmich eher im Hintergrund. Wie wichtig die beiden jedoch für das Münchner Spiel sind wird spätestens dann ersichtlich, wenn einer von beiden fehlt. Kimmich fiel Ende des vergangenen Jahres mit einem Meniskusriss wochenlang aus und prompt geriet das Gleichgewicht der Bayern vollkommen aus dem Ruder. Der 25-jährige ist das perfekte Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Er frisst nicht nur Kilometer, sondern hat in dieser Saison (und im Vorjahr) wichtige Tore erzielt. Unter anderem beim Supercup-Erfolg gegen den BVB, in der Liga beim knappen Sieg in Köln oder in der CL auswärts in Moskau. Besonders bemerkenswert: Kimmich kommt mittlerweile auf zehn Vorlagen in 17 BL-Spielen und gehört damit zu den Topscorern der Bundesliga. Gegen Schalke gelang dem Mittelfeld-Leader zuletzt sogar ein Assist-Hattrick.

Leon Goretzka und Joshua Kimmich
Foto: ALEXANDER HASSENSTEIN/POOL/AFP via Getty Images

Auch Leon Goretzka gelang dieses Kunststück beim 5:1-Kantersieg gegen Köln. Nach dem Spiel folgte das obligatorische Sonderlob von Hansi Flick. Auch Goretzka ist mittlerweile eine tragende Säule im Spiel der Bayern geworden. Als dieser zuletzt drei Wochen aufgrund seiner Corona-Infektion ausfiel, hat man deutlich gesehen wie sehr den Münchner dessen Aggressivität und Arbeit gegen den Ball gefehlt hat. Flick hat mit Marc Roca, David Alaba und Corentin Tolisso mehrere Versuche gestartet Goretzka zu ersetzen – ohne Erfolg.

Es ist kein Wunder, dass die Bayern-Bosse das neue Herzstück des Rekordmeisters langfristig an sich binden wollen. Die Gespräche mit Goretzka sollen zeitnah beginnen. Der gebürtige Bochumer ist vertraglich nur noch bis 2022 an den FCB gebunden, scheint jedoch keinerlei Wechselgedanken zu haben. Auch bei Kimmich forcieren die Bayern eine vorzeitige Verlängerung, obwohl dieser noch bis 2023 gebunden ist. Es ist jedoch offensichtlich, warum die Verantwortlichen an der Säbener Straße so schnell wie möglich diese beiden Personalien unter Dach und Fach bringen möchten.

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