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Rechtzeitig zum Klassiker: Gnabry, Müller und Goretzka präsentieren sich in Topform

Thomas Müller und Serge Gnabry
Foto: imago images

Siegreich aber mit so einigen Verlusten behaftet, ist der FC Bayern vor drei Wochen von der Klub-WM zurückgekehrt. So folgten auf die positiven Coronatests von Javi Martinez und Leon Goretzka, zwei weitere von Benjamin Pavard und Thomas Müller. Zu guter Letzt zog sich auch noch Offensivkraft Serge Gnabry einen Muskelfaserriss zu. Wie die Partie gegen Köln bewies, sind die Rückkehrer aber voll bereit und brennen auf den Klassiker gegen Dortmund.



So ein wenig war den Münchner Bayern, dann doch anzusehen, dass sich der Ausfall gleich mehrerer Hochkaräter nicht so leicht kompensieren lässt. Ohne Serge Gnabry, Leon Goretzka und Thomas Müller fehlten einfach die entscheidenden Prozente Laufstärke, Torgefahr und Siegeswille. Demnach ist auch in Dortmund mit Sicherheit schon ein wenig Hoffnung aufgekeimt, dass die Münchner das Spitzenspiel nicht in Top-Besetzung bestreiten werden. Aus dieser Illusion wird jedoch aller Voraussicht nach nichts. So meldete sich das Münchner Trio gegen Köln eindrucksvoll zurück und war entscheidend am 5:1-Erfolg beteiligt.

Tore und Vorlagen satt: Bayern-Trio glänzt gegen Köln

Ganze 31 Sekunden hat es gedauert, bis sich Thomas Müller mit seiner Torvorlage wieder in die Scorer-Liste eintragen konnte. Doch nicht nur dem 31-Jährigen gelang ein furioser Start, sondern auch Serge Gnabry feierte eine furiose Rückkehr. Der Außenstürmer der Bayern markierte auf Anhieb seine Saisontreffer sechs und sieben. Zwar waren beide Tore nicht spielentscheidend, so hat der Nationalspieler rechtzeitig seinen Torinstinkt zurück, der ihm in der Hinrunde etwas abhanden gekommen war. „Es war ein bisschen langweilig zu Hause. Jetzt hat es wieder Spaß gemacht. Als Thomas und ich reingekommen sind, war es etwas brenzlig für uns. Wir haben versucht, ein bisschen Wind zu machen,“ so Gnabry. Auch der dritte im Bunde bestätigte sein starkes Startelf-Comeback gegen Rom mit einer erneut famosen Leistung. So bereitete Leon Goretzka gleich drei Tore vor. Zuletzt adelte Sky-Experte Dietmar Hamann den Mittelfeldakteur als vielleicht wichtigsten Spieler der Münchner. Wer sich die Spiele mit und ohne Goretzka ansieht, kommt zu dem Schluss, dass Hamann damit womöglich gar nicht so falsch liegt.

Goretzka gegen Dortmund gesetzt: Bringt Flick auch Gnabry und Müller?

Das Top-Trio der Bayern ist also zurück und brennt darauf gegen den BVB starten zu dürfen. Während Goretzka gegen die Borussen gesetzt sein wird, müssen die beiden anderen noch ein wenig zittern. „Sie waren für uns sehr wichtig als Einwechselspieler, haben aber die Qualität von Beginn an zu spielen. Wir haben eine Woche Zeit, beide näher heranzubringen“, hält sich der Bayern-Coach noch bedeckt. Von einem Startelfeinsatz von Thomas Müller kann jedoch definitiv ausgegangen werden.

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