FC Bayern II

Die einzige Konstanz bleibt die Unkonstanz: Bayern II verliert in der Nachspielzeit gegen Verl

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Bei den Bayern Amateure bleibt leider alles beim Alten. So gelingt es dem Team von Holger Seitz weiterhin nicht eine kleine Serie zu starten. Am Dienstagabend folgte nach dem 2:0-Erfolg gegen Wehen Wiesbaden, eine verdiente 1:2-Niederlage beim Heimspiel gegen Verl. Somit bleibt es dabei, dass die „kleinen Bayern“ erst zweimal in dieser Saison, zwei Spiele hintereinander gewinnen konnten. 



Beim Nachholspiel gegen den SC Verl brachte Trainer Holger Seitz die Rotationsmaschine mal so richtig zum Laufen. So blieben im Vergleich zum Spiel gegen Wehen lediglich Torhüter Lukas Schneller, Kapitän Nicolas Feldhahn und Kilian Senkbeil in der Startelf. Dagegen feierten Jan-Fiete Arp, Timo Kern und Bright Arrey-Mbi nach ihren Verletzungen ein Startelfcomeback. Aufgrund der vielen Umstellungen dauerte es auch 25 Minuten, bis die Münchner erstmals vor dem Verler Kasten gefährlich wurden. So hatte Arp den Ball nach einem schönen langen Zuspiel auf dem Schlappen. Sein Versuch aus spitzem Winkel wurde jedoch geblockt. So wirklich gefährlich wurde es dann erst wieder kurz vor dem Pausenpfiff, als ein Kopfball von Welzmüller knapp am Tor vorbeistreifte. Allerdings hatten die Bayern auch Glück, dass Philipp Sander mit einem satten Schuss nur den Querbalken traf.

Bayern gehen in Führung, doch Verl schlägt zurück

Kurz nach Wiederanpfiff nutzten die Bayern ein Geschenk der Hintermannschaft der Gäste und erzielten die 1:0 Führung. So brauchte Timo Kern den Ball nur noch zu seinem achten Saisontor einzuschieben. Im Anschluss wurden die Gäste jedoch gefährlicher. Nachdem Arp und Schneller zwei brenzlige Szenen auf der Linie entschärfen konnten, war die Münchner Abwehrmauer nach knapp 70 Minuten erstmals geschlagen. So gelang es Torwart Schneller nicht, eine Flanke von Sander weit genug zu klären. Dadurch kam Mael Corboz an den Ball und traf zum verdienten Ausgleich. Während die Bayern nichts groß zählbares mehr zustande brachten, wollte Verl die drei Punkte unbedingt. In der Nachspielzeit wurden sie dann durch das Siegtor von Aygün Yildirim, der im Münchner Strafraum viel zu frei zum Abschluss kam, für ihren Aufwand belohnt. In der fünften Minute der Nachspielzeit konnte sich zwar Lukas Schneller mit einem gehaltenen Elfmeter auszeichnen, mit einem Punktgewinn wurde es aber nichts mehr.

Nach der knappen Niederlage zeigte sich auch Trainer Seitz unzufrieden mit seinem Team. „Vor der Leidenschaft, vom Teamspirit her war mir das in der ersten Halbzeit zu wenig. Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden. Nicht jeder war heute bei seiner absoluten Leistungsfähigkeit. Im zweiten Abschnitt waren wir dann aktiver. Manchmal gibt es so Tage, an denen man einfach nicht ins Spiel findet“, fasste er den enttäuschenden Auftritt seiner Jungs zusammen.

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