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Bayern musste nicht, Lazio konnte nicht: 3 Erkenntnisse aus dem Spiel gegen Rom

Hansi Flick
Foto: imago images

Der FC Bayern hat sich am Mittwochabend mit einem 2:1-Erfolg gegen Lazio Rom für das Viertelfinale in der UEFA Champions League qualifiziert. Auch wenn die Münchner keine wirkliche Glanzleistung abgerufen haben, wurde die eigene CL-Serie weiter ausgebaut. Wir sagen euch, welche Erkenntnisse das CL-Duell gegen Lazio noch lieferte.



1. Die Bayern kassieren wieder ein Gegentor

Auch im siebenten Spiel in Folge haben die Bayern ein Gegentor kassiert. Die Münchner haben vor über fünf Wochen zuletzt ein Spiel zu null gewonnen. Nicht nur Hansi Flick haderte mit dem Gegentreffer, auch Joshua Kimmich ärgerte sich darüber und betonte, dass man sich gegen solch harmloses Team wie Lazio gestern Abend, nach einem Standard, einen Gegentreffer gefangen hat.

2. Flick’s Non-Rotation führt zum Erfolg

Viele haben nach dem deutlichen Hinspiel-Sieg in Rom eine kleine bis mittlere Rotation erwartet. Doch Flick ließ eigentlich nahezu die beste Elf starten. Nur Nübel ersetzte den leicht verschnupften Neuer, Hernández spielte für Davies auf der linken, defensiven Außenbahn.

Und der Coach sollte Recht behalten: Die Römer begannen forsch und pressten die Bayern früh. Durch die Eingespieltheit und die Erfahrung fanden die Roten jedoch immer wieder Möglichkeiten, sich zu befreien.

Mit 5-6 neuen Spielern in der Startelf hätte das womöglich auch schief gehen können. Und einem 0-2-Rückstand hinterherlaufen (z.B. wie gegen Dortmund) wäre mit Sicherheit kräfteraubender gewesen, als die Partie wie gestern seriös und unbeeindruckt runterzuspielen.

3. Sarr, Roca & Co. spielen weiterhin keine Rolle

Vier Wechsel hat Hansi Flick gestern Abend während des Spiels vorgenommen. Der 56-jährige griff dabei unter anderem auf seine „Lieblings-Joker“ Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting zurück. Besonders ausfällig: In der 77. Minute, beim Spielstand von 2:0, kam auch Javi Martinez für Joshua Kimmich ins Spiel. Flick entschied sich (mal wieder) gegen Sommer-Neuzugang Marc Roca und für den Alt-Star Martinez. Auch Bouna Sarr erhielt keine Gelegenheit die eine oder andere Einsatzminute zu erhalten. Dies zeigt deutlich, dass der Franzose und der Spanier weiterhin keine Rolle unter dem FCB-Coach spielen.