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Bericht: UEFA möchte das Financial Fairplay abschaffen!

UEFA
Foto: ARIS MESSINIS/AFP via Getty Images

Bahnt sich eine (finanzielle) Revolution bei der UEFA an? Aktuellen Medienberichten zufolge möchte die Europäische Fußball-Union das Financial Fairplay abschaffen.



Vor knapp zehn Jahren hat die UEFA das Financial Fairplay eingeführt. Ziel war bzw. ist es die steigende Verschuldung der europäischen Fußballklubs zu verhindern. Aktuellen Meldungen zufolge steht das FFP nun jedoch vor dem aus und soll durch ein neues Finanz-Kontrollsystem ersetzt werden.

Erhalten die Klubs mehr finanziellen Spielraum?

Wie der Sportjournalist Tancredi Palmeri berichtet, soll das neue Finanzsystem der UEFA den Vereinen „viel mehr Freiheiten“ bei den Ausgaben ermöglichen. Wie konkret diese Freiheiten aussehen werden ist derzeit noch offen.

Das FFP sieht bisher vor, dass im Verlauf der jeweils vergangenen drei Jahre die relevanten Einnahmen die relevanten Ausgaben mindestens ausgleichen müssen. Sollten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, kann die Differenz bis zu einem gewissen Betrag (derzeit 30 Mio. Euro) von einem privaten Geldgeber oder Investoren ausgeglichen werden. Bei einem Regelverstoß drohen Sanktionen der UEFA, die von einer Geldstrafe, über eine Transfersperre bis hin zu einem Ausschluss aus den UEFA-Wettbewerben führen kann.