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Löw über Kimmich als Rechtsverteidiger: „Ich denke darüber nach“

Joshua Kimmich und Joachim Löw
Foto: imago images

Joshua Kimmich ist ein echter Defensiv-Allrounder und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Positionen beim FC Bayern und beim DFB-Team bekleidet. Der 26-jährige hat sich mittlerweile zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt entwickelt. Beim FCB muss der 26-jährige hin und wieder hinten rechts aushelfen. Auch beim DFB-Team könnte er nun ein Comeback als Rechtsverteidiger feiern.



Kimmich selbst macht kein Geheimnis daraus, dass er lieber im (zentralen) Mittelfeld spielt als hinten rechts in der Viererkette. Eigenen Aussagen zufolge kann er somit mehr Einfluss auf das Spiel nehmen. Nichtsdestotrotz ist sich der 26-jährige nicht zu schade auszuhelfen, wenn Not am Mann ist. So wie zuletzt beim CL-Finalturnier in Lissabon, als er den verletzten Benjamin Pavard auf der Rechtsverteidiger-Position ersetzt hat.

Laut Bundestrainer Joachim Löw könnte Kimmich auch bei der bevorstehenden EURO sein Comeback als Rechtsverteidiger in der DFB-Elf feiern.

Löw hat ein Überangebot im Mittelfeld

Während Löw auf den Außenverteidiger-Positionen chronisch unterbesetzt ist, hat er im Mittelfeld ein deutliches Überangebot an Spielern. Der 61-jährige deutete vor dem morgigen Länderspiel gegen Island an, dass Kimmich durchaus ein Kandidat für die Rechtsverteidiger-Position ist: „Ich denke darüber nach, lasse alles in meine Überlegungen einfließen. Er macht auf beiden Positionen einen guten Job. Er schlägt gute Flanken, ist aber auch im Mittelfeld extrem wichtig. Ich denke darüber nach, was sein könnte.“

Klar ist: Eine Doppelsechs wie beim FC Bayern gemeinsam mit Leon Goretzka wird es laut Löw nicht geben: „Ich sehe Goretzka weiter vorne im Mittelfeld. Doppelsechs will ich nicht. Wenn zwei auf gleicher Höhe stehen, bringt mir das nichts. Goretzka hat einen Hang zur Offensive.“

Der Bayern-Profi hat sich kurioserweise erst diese Woche zu dieser Thematik geäußert eine Rückkehr in die Viererkette nicht ausgeschlossen: „Der Bundestrainer hat sich, was meine Position angeht, ziemlich festgelegt – und zwar auf das Mittelfeld. Doch am Ende geht es nicht darum, dass ich stur darauf poche, im Mittelfeld zu spielen, sondern dass wir den Titel holen. Wenn die Wahrscheinlichkeit mit mir als Rechtsverteidiger größer ist, dann spiele ich rechts. Aber das entscheidet der Trainer oder auch die Situation, der Gegner