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Volland über möglichen Bayern-Wechsel: „Ich weiß nicht, ob ich dorthin gegangen wäre“

Kevin Volland
Foto: imago images

Wie das Beispiel Kevin Volland zeigt, ist Hansi Flick nicht der Einzige, der bei den Bayern-Verantwortlichen in Sache Transfers auf Granit beißen musste. So wollte auch dessen Vorgänger Niko Kovac den Ex-Löwen Kevin Volland verpflichten, scheiterte jedoch am Veto der Vereinsführung. Doch auch der Stürmer bezweifelt, dass er den Ruf aus München mit Sicherheit gefolgt wäre.



Nun sind Kevin Volland und Niko Kovac also doch noch vereint. Allerdings nicht in München, sondern in Monaco, wo beide bislang eine erfolgreiche Zeit erleben. Wäre es nach dem Ex-Trainer der Bayern gegangen, hätte das Zusammentreffen der beiden bereits im Jahr 2019 stattgefunden. „Vorschläge unterbreite ich als Trainer immer wieder, sie müssen aber angenommen und besprochen werden“, erklärte Kovac im Februar gegenüber „Sport1“. „Zudem stellt sich immer die Frage: Passt das Gehalt und der Preis? In der Zeit, wo ich in München war, war die Ablösesumme für Kevin viel höher als im vergangenen Sommer, weil er noch länger Vertrag hatte,“ führt er fort. Doch die Ablösesummer war nicht das einzige Problem bei der Sache. „Für ihn in diesem Alter ein Backup zu sein, wäre auch nicht einfach gewesen. Robert Lewandowski ist ein Ausnahmekönner, der alle Spiele bestreitet. Deswegen war es beim FC Bayern dann kein Thema mehr“, enthüllte der Monaco-Coach zuletzt.

„Es gab Kontakt mit meinem Agenten“

Nun hat sich auch Kevin Volland selbst zu den Gerüchten rund um seine Person geäußert. „Es gab Kontakt mit meinem Agenten, aber ich hatte nie ein konkretes Gespräch mit dem Bayern-Management“, so der 28-Jährige. Eine sichere Sache wäre Volland für die Münchner aber ohnehin nicht gewesen. „Ob ich dorthin gegangen wäre, wo ich doch in Leverkusen eine wichtige Rolle hatte? Ich weiß es nicht“, erklärt der Torjäger gegenüber „France Football“.

Nach einem weiteren Jahr Leverkusen ging es für Volland zum AS Monaco, für den er bereits 13 Tore erzielt und acht Vorlagen aufgelegt hat. Der Schritt in die Ligue 1 war für ihn genau die richtige Wahl. „Es war sehr wichtig für mich zu wissen, dass der ganze Verein mich will,“ zeigt sich der Stürmer zufrieden. Rückblicken ist also alles gut für ihn gelaufen, zumal er in München seinen großen Führsprecher vermutlich schon nach wenigen Monaten verloren hätte.