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Hoeneß deutet Rummenigge-Wechsel zum DFB an: „Er würde sich da schon geehrt fühlen“

Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Karl-Heinz Rummenigge wird den FC Bayern am Ende der Saison verlassen und sein Amt als Vorstandsboss an Oliver Kahn weiterreichen. Wie es mit 65-jährigen in Zukunft weitergeht ist derzeit offen. Laut Uli Hoeneß könnte Rummenigge zur UEFA/FIFA wechseln, um dort die Interessen des deutschen Fußballs zu vertreten.



Wie bereits im Vorfeld vermutet wurde, hat Uli Hoeneß bei seinem Debüt als TV-Experte für ordentlich Aufsehen gesorgt. Während sich der 69-jährige nach dem gestrigen 3:0-Erfolg gegen Island von der DFB-Elf begeistert zeigte, kritisierte er den Verband scharf. Vor allem die persönlichen Grabenkämpfe zwischen einzelnen Personen sind für Hoeneß ein absolutes Unding: „Es kann nicht sein, dass das so weitergeht, das ist ein Trauerspiel. Es geht gar nicht mehr um Fußball, es geht ja nur noch um Posten-Geschacher, Aufwandsentschädigungen, Machtspiele. So kann es nicht weitergehen.“

Vertritt Rummenigge die deutschen Fußball-Interessen bei der UEFA/FIFA?

Hoeneß fordert vor allem personelle Konsequenzen beim DFB und bringt dabei auch Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge ins Spiel. Demnach könnte der 65-jährige in Zukunft als DFB-Funktionär die deutschen Interessen bei der UEFA und der FIFA vertreten: „Dann hätte die deutsche Fußballwelt den besten Vertreter, den man haben kann. Er würde sich da schon geehrt fühlen.“ Eigenen Aussagen zufolge habe er Rummenigge auch bereits vorgeschlagen.

Stand heute soll Ex-Schalke-Finanzboss Peter Peters für den DFB in den FIFA-Rat einziehen, eine Entscheidung die Hoeneß nicht nachvollziehen kann. Demnach hat Peters bei den Knappen zuletzt „nicht gerade gute Arbeit geleistet“.

Rummenigge selbst hatte sich zuletzt sehr kritisch über eine Rolle als Funktionär beim DFB geäußert: „Wenn ich die ganzen Verbandstrukturen sehe, da sträubt sich alles bei mir. Das hat man nichts mehr mit dem Fußball zu tun, sondern ist Politik. Der DFB hat momentan viel zu tun, aber das sollen sie bitte alleine machen. Ich habe immer gewusst, was ich kann und was ich nicht kann. Ich bin völlig ungeeignet für ein Amt in einem Verband.“