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Enthüllt: Darum reagiert Boateng nicht auf die Ansagen von Hoeneß und Kahn

Jerome Boateng
Foto: imago images

Mit ihren Aussagen über Jerome Boateng haben Uli Hoeneß und Oliver Kahn zuletzt für viel Aufsehen gesorgt. Beide haben sich vergangene Woche öffentlich gegen ein DFB-Comeback des 32-jährigen Abwehrspielers ausgesprochen. Boateng selbst möchte sich zu den jüngsten Ansagen rund um seine Person nicht äußern.



Beim knappen 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig musste Jerome Boateng eine Zwangspause einlegen, der Innenverteidiger fehlte aufgrund seiner fünften gelben Karte. Wäre Boateng einsatzfähig gewesen, hätte er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Spitzenspiel gegen die Sachsen gespielt. FCB-Coach Hansi Flick ist ein großer Fan von Boateng und hat diesen in den vergangenen 1,5 Jahren aus seinem Formtief geführt. Unter Flick ist Boateng wieder Stammspieler und Leistungsträger an der Isar. Kurioserweise scheint nur noch Flick auf Boateng zu setzen.

Boateng will auf dem Platz antworten

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte zuletzt betont, dass er Boateng nicht zur EM 2021 mitnehmen würde. Die Aussagen des 69-jähirgen haben viele überrascht, auch Cheftrainer Flick. Dieser stärkte Boateng prompt den Rücken und zeigte sich erstaunt darüber, dass man an der Säbener Straße nicht mehr zu den eigenen Spielern hält. Wenige Tage später legte FCB-Vorstand Oliver Kahn nach. Auch der 51-jährige hält nichts von einem DFB-Comeback von Boateng und verwies auf seine „körperliche Probleme“. Laut Kahn sei es besser für Boateng sich nicht auf dieses Thema zu konzentrieren.

Fans, Medien und Experten warten gebannt ob und wie Boateng auf die jüngsten Aussagen reagieren wird. Laut „SPORT1“ wird es keinen (öffentlichen) Konter des 32-jährigen geben. Der Innenverteidiger möchte vielmehr mit seinen Leistungen auf dem Platz antworten. Ein weiterer Grund: Boateng scheint nach wie vor Hoffnungen zu haben, dass er über die Saison hinaus beim Rekordmeister bleiben kann. Wie der TV-Sender berichtet, würde sich dieser auch mit einem Einjahresvertrag zufriedengeben.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gibt es jedoch kaum noch Chancen für einen Boateng-Verbleib beim FCB. Demnach planen die Bayern-Bosse nicht mehr mit dem Innenverteidiger. Zum einem möchte man sich das Gehalt von über 10 Mio. Euro sparen, zum anderen hat man mit Dayot Upamecano bereits einen neuen Mann fürs Abwehrzentrum verpflichtet. Wie „SPORT1“ berichtet, wird es zeitnah zu einem finalen Gespräch zwischen den Bayern und Boateng kommen, bei dem man dem Spieler entsprechend in Kenntnis setzen wird.