Champions League

Müller vor dem CL-Rückspiel gegen PSG: „Wir werden nicht mit der Brechstange agieren“

Thomas Müller
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Mit der 2:3-Hinspiel-Niederlage gegen Paris Saint-Germain hat der FC Bayern keine ideale Ausgangslage für das morgige Viertelfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League. Nicht nur die Fans hoffen auf ein „Wunder von Paris“, auch Thomas Müller blickt durchaus zuversichtlich auf das Duell gegen PSG.



Wie üblich vor CL-Spielen der Bayern nimmt, neben Hansi Flick, auch ein Spieler an der Abschluss-PK teil. Diesmal hat sich Thomas Müller den Fragen der Journalisten gestellt. Der 31-jährige äußerte sich wie folgt zu dem morgigen Rückspiel gegen den französischen Meister: „Wir werden grundsätzlich trotz unserer offensiv denkenden Philosophie nicht fünf Stürmer aufstellen. Wir werden ganz normal ins Spiel gehen. Es geht um Risikoabwägung in den einzelnen Situationen: Wir werden nicht von Beginn an mit der Brechstange agieren.“

„Wir müssen die Kaltschnäuzigkeit erhöhen“

Müller hofft auf einen ähnlichen Spielverlauf wie vor einer Woche, diesmal jedoch mit einer besseren Kaltschnäuzigkeit der Bayern vor dem Tor: „Wenn wir uns wünschen könnten, dass das Spiel genauso abläuft – bei 31 Torschüssen, wenn man da die Kaltschnäuzigkeit erhöht, dann sollte das das Rezept sein. Wir wären froh, wenn wir wieder so viele Abschlüsse bekommen. Es geht auch daran, in Detail-Situationen die besseren Entscheidungen zu treffen. Da haben wir uns einige Dinge angeschaut und aus dem Hinspiel einiges lernen können.“

„Man kann diese Spieler nie komplett abmelden“

Die Bayern müssen die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive wie Müller betonte. Der 31-jährige machte aber deutlich, dass Paris zu viel Qualitäten im Angriff hat um diesen komplett abzumelden: „Mbappe und Neymar bleiben für Konter in gefährlicher Position. Diese Situationen müssen wir einschätzen und das Maß an Risiko akzeptieren. Wir sind auch vom Spielglück abhängig. Man kann diese Spieler nie komplett abmelden. Aber dann müssen wir die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass sie ein Tor erzielen können.“