FC Bayern News

Super League-Gründung steht kurz bevor – UEFA kündigt rechtliche Schritte an!

Champions League
Foto: imago images

In den vergangenen Monaten gab es bereits zahlreiche Gerüchte und Spekulationen rund um die Gründung einer neuen Super League. Übereinstimmend Medienberichten zufolge steht diese kurz bevor. Auch die UEFA hat mittlerweile auf die Berichte reagiert und kündigt rechtliche Schritte an.



Kommt es morgen zu einem Paukenschlag im europäischen Fußball? Wie mehrere Medien am Sonntag berichten, steht die Gründung der Super League unmittelbar bevor. Laut der britischen Times haben die englische Top-Klubs Manchester United, Manchester City, Liverpool, Arsenal, Chelsea und Tottenham bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Neben den sechs Premier League-Vereinen sind auch drei spanische Klubs (Real, Barca und Atletico) sowie die drei italienischen Vereine (Juventus, Inter und AC Mailand) Teil der neuen Super League. Laut Mohamed Bouhafsi von „RMC Sport“ möchten die 12 Klubs morgen die neue Super League offiziell vorstellen.

UEFA kündigt rechtliche Schritte an

Die UEFA hat mittlerweile auf die bevorstehende Gründung reagiert und diese im Rahmen einer Stellungnahme scharf kritisiert. Zudem kündigte man an, dass man alle zur Verfügung stehende Mittel nutzen wird, um dagegen vorzugehen. Demnach prüft man auch rechtliche Schritte: „Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen auf allen Ebenen, sowohl juristisch als auch sportlich, in Betracht ziehen, um dies zu verhindern. Fußball basiert auf offenen Wettbewerben und sportlichem Verdienst, anders kann es nicht sein.“

Zeitgleich enthüllt die UEFA, dass die deutschen und französischen Vereine nicht an der Super League teilnehmen werden: „Wir danken den Vereinen in anderen Ländern, insbesondere den französischen und deutschen Vereinen, die sich geweigert haben, dies zu unterschreiben und rufen alle Liebhaber des Fußballs, Fans und Politiker, auf, sich uns anzuschließen und gegen ein solches Projekt zu kämpfen, sollte es angekündigt werden. Dieses hartnäckige Eigeninteresse einiger weniger dauert schon zu lange an. Genug ist genug.“