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Bericht: Bayern lässt Flick im Sommer nicht ablösefrei ziehen!

Hansi Flick
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge möchten die Bayern ihrem abwanderungswilligen Cheftrainer Hansi Flick keine Steine in den Weg legen und diesen vorzeitig aus seinem Vertrag raus lassen. Wie nun bekannt wurde, erteilen die Bayern-Bosse jedoch nur ihr grünes Licht, wenn eine entsprechende Ablösesumme fließt.



Mit Jerome Boateng und David Alaba verlassen zwei langjährige Spieler den FC Bayern ablösefrei. Grund: Beide Verträge laufen am Ende der Saison aus, somit kassieren die Münchner keinen Cent mehr für die beiden Leistungsträger. Genau dieses Szenario möchte man bei Hansi Flick um jeden Preis verhindern.

„Völlig für null werden sie ihn nicht an den DFB abgeben“

„kicker“-Reporter und Bayern-Kenner Carlo Wild hat sich im „kicker meets DAZN“-Podcast wie folgt dazu geäußert: „Der FC Bayern erwartet schon von seinem nächsten Arbeitgeber eine gewisse Entschädigung. Völlig für null werden sie ihn nicht an den DFB abgeben.“

Wild verwies zudem darauf, dass die Münchner auf die Ablöse pochen, weil sie selbst für ihren neuen Trainer aller Voraussicht nach tief in die Tasche greifen müssen: „Sie werden ja auch zahlen müssen, wenn sie ihren Kandidaten Nr. 1, Julian Nagelsmann, haben wollen.“ Gerüchten zufolge fordert Leipzig 15-20 Mio. Euro für den 33-jährigen Jungtrainer. Laut Wild ist es ein offenes Geheimnis in der Branche, dass die Bayern bereits in Kontakt mit Nagelsmann stehen.

Rückt der DFB für Flick von seiner Position ab?

Es wird spannend zu sehen wie der DFB auf die Ablöseforderungen der Bayern reagieren. Auch wenn es laut Flick noch keine Gespräche zwischen ihm und dem Verband gab, rechnen alle damit, dass der 56-jährige kommenden Sommer die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw antreten wird.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff schloss Ende März im Gespräch mit der „Sport BILD“ aus, dass der Deutsche Fußball-Bund eine Ablöse für einen Trainer zahlen wird: „Wir haben beim DFB in der Vergangenheit ja auch immer wieder mal Personal an Klubs abgegeben und dafür nie eine Ablösesumme verlangt.“