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Enthüllt: Die Bayern locken Camavinga mit „garantierten Einsatzzeiten“

Eduardo Camavinga
Foto: imago images

Der FC Bayern wird schon seit geraumer Zeit mit Top-Talent Eduardo Camavinga in Verbindung gebracht. Zuletzt deutete vieles daraufhin, dass die Münchner im Sommer keinen Vorstoß bei dem Franzosen wagen werden. Aktuellen Medienberichten zufolge macht der FCB nun jedoch ernst und intensiviert seine Bemühungen um den Youngster. Demnach setzt Sportvorstand Hasan Salihamidzic auf ein „gefährliches Mittel“ im Wettbuhlen um den Franzosen.



Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Bayern kommenden Sommer ihr zentrales Mittelfeld personell nochmals stärken wollen. Mit Javi Martinez verlässt ein langjähriger und erfahrener Spieler den Rekordmeister. Neuzugang Marc Roca konnte die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen und auch die Zukunft von Corentin Tolisso in München steht auf der Kippe. Hinter den beiden Stammkräften Leon Goretzka und Joshua Kimmich wird es dementsprechend ganz schnell dünn im Kader der Bayern.

Schon seit Monaten halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass die Münchner Top-Talent Eduardo Camavinga verpflichten möchten. Das vorzeitige Aus in der Champions League scheint die Verantwortlichen in München nun in Alarmbereitschaft versetzt zu haben.

Wie tief greifen die Bayern für Camavinga in die Tasche?

Wie die seriöse französische Fachzeitschrift „France Football“ berichtet, intensivieren die Bayern ihre Bemühungen rund um Camavinga deutlich. Das Problem: Der 18-jährige Franzose ist kein wirkliches Schnäppchen. Gerüchten zufolge kostet dieser zwischen 35-40 Mio. Euro Ablöse. Dies ist zwar mit Blick auf dessen Marktwert von 60 Mio. Euro durchaus ein attraktiver Preis, in Corona-Zeiten dennoch viel Geld, auch für die Bayern.

Klar ist aber: Günstiger als diesen Sommer wird Camavinga nicht mehr. Sein Vertrag bei Stade Rennes läuft 2022 aus, der französische Nationalspieler hat eine Verlängerung bereits abgelehnt und möchte den Sprung zu einem europäischen Top-Klub wagen. Neben den Bayern soll vor allem Real Madrid großes Interesse haben. Die Königlichen standen bereits 2020 kurz vor einer Verpflichtung, machten damals aber wegen den zu hohen Ablöseforderungen von Rennes einen Rückzieher.

Salihamidzic setzt erneut auf seinen „Trick 17“

Neben Bayern und Real soll es weitere Interessenten aus Spanien und England geben. Laut „France Football“ greift Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Camavinga-Poker erneut auf ein gefährliches Mittel zurück. Demnach lockt der 43-jährige den Mittelfeldspieler mit „garantierten Einsatzzeiten“ und das unabhängig davon wer kommende Saison Trainer beim FC Bayern wird. Nach Informationen der Fachzeitschrift möchte der FCB den Deal bereits „in den kommenden Wochen abschließen.“

Mit Blick auf die aktuelle Lage von Alexander Nübel ist dies ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde auch der Torhüter vergangenen Sommer mit „garantierten Einsatzzeiten“ zum Rekordmeister gelockt. Der 24-jährige hat in der laufenden Saison jedoch gerade einmal drei Spiele absolviert und ist hoch unzufrieden mit seiner Rolle an der Isar.