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Game over: Die Super League bricht in ihre Einzelteile zusammen

The Super League
Foto: Super League

Keine 48 Stunden nach Bekanntgabe ihrer Super League-Pläne scheinen die zwölf ESL-Klubs alle samt wieder einen Rückzieher zu machen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steigen immer mehr Vereine aus der Superliga aus. Auch die Treiber hinter der Ursprungsidee sollen bereits persönliche Konsequenzen gezogen haben.



Kaum jemand hätte wohl ernsthaft damit gerechnet, dass die Super League so schnell wieder Geschichte sein wird. Der Gegenwind in den vergangenen knapp zwei Tagen war jedoch massiv, zu massiv für viele Vereine und Funktionäre. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben mit dem FC Chelsea und Manchester City die ersten beiden Klubs ihren Rückzug aus der ESL angekündigt. Mit Blick auf die aktuellen Meldungen werden weitere Vereine im Laufe des am Dienstagabends folgen.

Medien: Woodward und Agnelli treten zurück

In den sozialen Medien poppen nahezu minütlich neue Meldungen auf. Neben ManCity und Chelsea stehen auch der FC Barcelona und Atletico Madrid kurz vor dem ESL-Ausstieg. Auch der Druck auf die handelnden Personen wächst zunehmend. Mit ManUnited-Chef Ed Woodward und Juve-Präsident Andrea Agnelli sollen Medienberichten zufolge bereits zwei Funktionäre ihr Amt niedergelegt haben. Auch der Druck auf Real-Präsident Florentino Perez, der gemeinsam mit Agnelli die treibende Kraft hinter den Plänen war, wächst zunehmend. Spanischen Medienberichten zufolge könnte auch der 74-jährige zurücktreten, sollte die Super League scheitern.

Laut dem englischen „Telegraph“ wird heute Abend noch eine Krisensitzung mit den 12 Gründungmitgliedern stattfinden. Dabei geht es jedoch weniger um die Frage wie man die Super League retten kann, sondern viel mehr, wie man den Exit durchführt.