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Medien: Flick-Wechsel zum DFB könnte noch vor der Bayern-Meisterschaft verkündet werden

Hansi Flick
Foto: imago images

Seit Dienstag ist es offiziell: Hansi Flick wird den FC Bayern am Ende der Saison vorzeitig verlassen. Die Münchner haben sich mit ihrem Triple-Trainer auf eine Vertragsauflösung verständigt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der 56-jährige die Nachfolge von Joachim Löw beim DFB antreten. Wie der „kicker“ berichtet, könnte der Wechsel bereits in den kommenden zwei Wochen offiziell über die Bühne gehen.



Spätestens mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann als neuer Bayern-Cheftrainer und der zeitgleichen Vertragsauflösung mit Flick ist der Weg für den DFB frei. Der Verband bestätigte unter der Woche bereits, dass man nun auf den FCB und Flick zugehen wird.

Geht nun alles ganz schnell bei Flick und dem DFB?

Wie der „kicker“ berichtet, hat Flick mehrere Anfragen aus dem Ausland vorliegen, der 56-jährige tendiert jedoch deutlich zu einer Rückkehr zum DFB. Laut dem Fachblatt wollte der Verband ursprünglich „im Rahmen der EM 2021“ eine finale Entscheidung treffen wer die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw nach dem Turnier antritt. Bedingt durch die aktuellen Entwicklungen an der Isar rund um Flick und Julian Nagelsmann, könnte nun auch der Flick-Wechsel zum DFB deutlich schneller über die Bühne gehen als erwartet. Ein Grund dafür: Die Bayern bestreiten erst in knapp zehn Tagen ihr nächstes Spiel, dementsprechend hat auch Flick ausreichend Zeit um die Gespräche mit dem DFB voranzutreiben.

Finanzielle Entschädigung für Flick ist ein Tropen auf den heißen Stein

Parallel arbeiten die Bayern und der Deutsche Fußball-Bund an einer Lösung wie der FCB eine „finanzielle Entscheidung“ erhalten könnte, die nicht als Ablöse deklariert wird. Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass es ein Testspiel zwischen den Bayern und der DFB-Elf geben könnte, bei dem die Einnahmen an den Rekordmeister fließen. Laut dem „kicker“ besteht auch die Möglichkeit, dass der DFB ein „reguläres Länderspiel“ in der Allianz Arena austrägt. Solch ein Vorgehen hat man bereits 2005 mit dem HSV gewählt, als die Hanseaten damals für die Hoyzer-Affäre eine Kompensation in Form eines Länderspiels erhalten haben. Das DFB-Spiel spielte damals 1,5 Mio. Euro ein. Mit Blick auf die kolportierte Nagelsmann-Ablöse in Höhe von rd. 25 Mio. Euro wäre dies ein Tropfen auf den heißen Stein für die Münchner.