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Trotz Sparkurs: Bayern ist bereit für Hakimi im Sommer (viel) Geld in die Hand zu nehmen

Achraf Hakimi
Foto: imago images

Der FC Bayern wird derzeit intensiv mit einer Verpflichtung von Achraf Hakimi in Verbindung gebracht. Auch wenn die Münchner sich einen Sparkurs in Sachen Neuzugänge auferlegt haben, ist man beim 22-jährigen Marokkaner dennoch bereit Geld in die Hand zu nehmen.



Die Rechtsverteidiger-Position beim FCB ist schon seit geraumer Zeit eine Baustelle. Auch wenn man mit Benjamin Pavard einen Top-Spieler für hinten rechts in den eigenen Reihen hat, fehlt es am nötigen Backup bzw. Konkurrenzkampf. Bouna Sarr konnte diese Rolle in der laufenden Saison nicht erfüllen.

Schon seit Wochen halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass die Bayern auf dieser Position personell nochmals nachlegen möchten. Mit Achraf Hakimi hat man nun einen passenden Kandidaten gefunden.

Wie tief können die Bayern für Hakimi in die Tasche greifen?

Die Verantwortlichen an der Isar hatten zuletzt teure Neuzugänge im Sommer ausgeschlossen und auf die angespannte wirtschaftliche Lage hingewiesen, die Corona-bedingt weiterhin die Transferpolitik der Münchner beeinflusst.

Laut „SPORT1“-Reporter Florian Plettenberg, könnte man für die Rechtsverteidiger-Position jedoch eine Ausnahme machen. Demnach ist man bereit für einen neuen Außenverteidiger Geld in die Hand zu nehmen.

Klar ist aber: Wie viel man ausgeben kann hängt stark davon ab, ob man selbst Spieler gewinnbringend im Sommer verkaufen kann. Bouna Sarr und Corentin Tolisso gelten dabei als erste Verkaufskandidaten. Aber auch die zahlreichen Leihspieler wie Adrian Fein, Joshua Zirkzee und Michael Cuisance sollen möglichst gewinnbringend verkauft werden.

Lässt Inter Hakimi überhaupt ziehen?

Inter Mailand hat vergangenen Sommer 45 Mio. Euro für Hakimi an Real Madrid bezahlt. Dessen Marktwert liegt aktuell bei 50 Mio. Euro. Diese Summe dürfte die absolute Schmerzgrenze für die Nerazzurri sein.

Stand heute ist jedoch vollkommen offen, ob Mailand seinen Leistungsträger und Stammspieler im Sommer überhaupt abgeben. Hakimi besitzt keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag (Laufzeit bis 2025) und genießt das volle Vertrauen von Inter-Coach Antonio Conte. Auch der Umstand, dass Inter knapp 700 Mio. Euro Schulden hat dürfte die Verantwortlichen nicht ins Grübeln bringen. Der frisch gebackene Meister der Serie A wird kommende Saison erneut in der Champions League spielen und damit entsprechende Einnahmen generieren. Zudem war Inter bereits vergangenen Sommer hoch verschuldet und dennoch hat man Hakimi verpflichtet.