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Herbert Hainer spricht Klartext: „Ich sehe überhaupt keine Notwendigkeit für teure Transfers“

Herbert Hainer
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Der FC Bayern wurde in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Spielern wie Florian Neuhaus, Eduardo Camavinga oder Achraf Hakimi in Verbindung gebracht. Alle drei würden den Münchnern gut zu Gesicht stehen, alle drei kosten aber dementsprechend auch viel Geld. Präsident Herbert Hainer hat sich nun über die bevorstehende Transferperiode geäußert und dabei bestätigt, dass der FCB im Sommer auf „teure Transfers“ verzichten wird.



2019 hat der FC Bayern 80 Mio. Euro für Lucas Hernandez ausgegeben und damit einen neuen Rekordtransfer in der Bundesliga aufgestellt. Im Vorjahr sicherte man sich, Mitten in der Corona-Krise, Leroy Sane für knapp 50 Mio. Euro. Auch in diesem Jahr nehmen die Münchner für Dayot Upamecano viel Geld in die Hand, um genau zu sein 42,5 Mio. Euro. Der Franzose wird jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der erste und letzte kostspielige Neuzugang der Bayern in der kommenden Transferperiode bleiben.

„Wir haben eine starke junge Mannschaft“

Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass der FCB sich „nur“ in der Breite verstärken wird um die Abgänge von Douglas Costa, Javi Martinez, David Alaba und Jerome Boateng zu kompensieren. Präsident Herbert Hainer bestätigte dies nun im Gespräch mit dem „BILD“-Podcast „Bayern-Insider“ und äußerte sich wie folgt dazu: „Es ist ganz klar, dass der kommende Transfersommer nicht ganz einfach wird. Aber wir haben eine starke junge Mannschaft mit enorm viel Potenzial. Ich mache mir um die Mannschaft für die nächste Saison überhaupt keine Sorgen. Ich sehe auch überhaupt keine Notwendigkeit für teure Transfers.“

Der 66-jährige deutete aber an, dass es sich durchaus noch etwas tun wird an der Säbener Straße in Sachen Neuzugänge: „Wir werden sicherlich gucken. Unsere sportliche Leistung arbeitet daran, dass wir eine absolut wettbewerbsfähige Mannschaft für die Bundesliga und Champions League haben und da kann sicherlich die eine oder andere Ergänzung hinzukommen. Im Kern haben wir aber eine starke Mannschaft.“