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Hitzfeld ist sich sicher: Haaland wird beim FC Bayern noch mal ein Thema

Erling Haaland
Foto: imago images

Erst vor kurzem hat Herbert Hainer angekündigt, dass die Bayern in der kommenden Transferphase keine teuren Verpflichtungen tätigen werden. Die Gerüchte um Eduardo Camavinga, Florian Neuhaus und Achraf Hakimi haben sich somit zerschlagen. Aufgrund der Corona-Pandemie möchten die Bayern weiterhin einen finanziell sicheren Pfad beschreiten. Allerdings könnte dies nur einer von zwei Gründen sein. Im Jahr 2022 kommt schließlich kein geringerer als Erling Haaland auf den Markt. Schenkt man der Münchner Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld Glauben, so werden die Münchner im Poker um den Top-Stürmer mitmischen. 



Es ist kein Geheimnis, dass die Zeit von Erling Haaland in Dortmund begrenzt ist. Laut übereinstimmenden Medienberichten besitzt der Norweger im Jahr 2022 eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro. Was auf dem ersten Blick nach viel Geld klingt, ist eigentlich ein Preis, den zahlreiche Top-Klubs nur zu gerne für den Torjäger investieren würden. Noch ist nicht ganz klar, ob der große Transfer-Poker bereits in diesem oder erst im nächsten Sommer startet. Im Jahr 2022 könnten auch die Münchner mitmischen, sollte man in diesem Sommer sparsam sein und sich von den Corona-bedingten Problemen freischwimmen.

Hitzfeld glaubt an Bayern-Interesse an Haaland

Ottmar Hitzfeld hat die Bayern jedenfalls noch auf dem Zettel. „Für Haaland wäre es eine große Herausforderung, die Bundesliga zu verlassen und sich im Ausland durchzusetzen. Wenn er aber noch etwas länger in Dortmund bliebe, gehe ich davon aus, dass er dann auch beim FC Bayern noch mal ein Thema werden würde“, so der Münchner Ex-Coach gegenüber der Funke Mediengruppe.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Erling Haaland in den nächsten zehn Jahren zu den erfolgreichsten Torjägern Europas zählen wird. Für die Bayern ist er besonders interessant, zumal er mit seinen 20 Jahren zwölf Jahre jünger als Robert Lewandowski ist.

Haaland könnte Lewandowski 2022 ersetzen

Zwar bekräftigten die Münchner immer wieder, sich noch eine lange Zusammenarbeit mit den Polen vorstellen zu können, jedoch läuft dessen Vertrag Stand heute nur bis 2023. Zuletzt wurden auch Zweifel über einen Verbleib laut, zumal sein Berater Pini Zahavi gewillt sein soll, den Weltfußballer von einem Wechsel zu überzeugen.

In diesem Fall könnten die Münchner nur noch im Sommer 2022 eine Ablöse generieren. Diese könnte dazu beitragen, den Weg zu Haaland zu ebnen. Für die Münchner wäre der Tausch Haaland für Lewandowski im Sommer 2022 zukunftstechnisch vielversprechend. Allerdings ist derzeit noch nicht bekannt, ob sich der BVB-Stürmer überhaupt ein Wechsel nach München vorstellen kann.