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Roca zeigt sich selbstbewusst: „Will wichtig für das Team sein“

Marc Roca
Foto: imago images

Marc Roca hat keine einfache Debütsaison beim FC Bayern absolviert. Der Spanier wechselte vergangenen Spätsommer mit viel Vorschusslorbeeren nach München, kam an der Isar jedoch nicht über eine Reservistenrolle hinaus. Während zuletzt vermehrt Meldungen kursierten, wonach der 24-jährige den FCB nach nur einer Saison bereits wieder verlassen könnte, machte dieser nun deutlich, dass er weiterhin an sich arbeiten möchte, um eine größere Rolle beim Rekordmeister einzunehmen.



Roca ist kein Lautsprecher, dementsprechend verwundert es nicht, dass er erst nach knapp acht Monaten sein erstes Interview beim FC Bayern gegeben hat. Im Gespräch mit den vereinseigenen Medien überzeugte der Spanier dafür jedoch mit seinen „perfekten“ Deutschkenntnissen.

Der 24-jährige äußerte sich dabei auch über die große Konkurrenz im Bayern-Mittelfeld, die dazu geführt hat, dass Roca nur zehn Spiele für den FCB bisher absolviert hat: „Unsere Beziehungen sind sehr gut. Wir respektieren uns. Ich denke, dass es im Team von FC Bayern immer Konkurrenz gibt und das ist gut für uns, um uns zu verbessern.“

Auch wenn Roca bisher kaum Gelegenheiten hatte, um auf sich aufmerksam zu machen, ist er durchaus selbstbewusst: „Auf dem Platz bin ich sehr professionell, strukturiert, organisiert und aggressiv. Ich habe mehr als 100 Spiele in La Liga gemacht, ich habe also schon Erfahrung, wie man ein Team führt und unterstützt.“

„Thiago ist Thiago und ich bin Marc Roca“

Mit Javi Martinez, Xabi Alonso und Thiago Alcantara haben in den vergangenen Jahren bereits mehrere spanische Mittelfeldspieler beim FC Bayern gespielt. Roca wird in seiner Heimat gerne mit Thiago verglichen, von solchen Vergleichen lässt er sich aber nicht ablenken: „Thiago ist ein super Spieler, ein Beispiel, dem man folgen kann und will. Aber Thiago ist Thiago und ich bin Marc Roca.“

Unter Hansi Flick hat Roca keine tragende Rolle gespielt, dennoch fühlt er sich in München und beim FCB wohl: „Ich bin sehr glücklich hier. Das Leben gefällt mir sehr gut. Ich bin hier, um zu lernen, mich zu verbessern und ich arbeite immer dafür, wichtig für das Team zu sein. Natürlich will ich auch mit der Mannschaft Titel gewinnen.“

Durch die Abgänge von Martinez und Alaba dürfte Roca in der Mittelfeld-Hierarchie definitiv nach oben gerückt sein. Es wird spannend zu sehen, wie sich der U21-Europameister unter Julian Nagelsmann entwickelt und ob er mehr Einsatzzeiten erhält als zuletzt noch unter Flick.