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Vertragspoker um Lewandowski: Setzt Zahavi die Bayern mit gestreuten Gerüchten unter Druck?

Pini Zahavi
Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Die sportliche Zukunft von Robert Lewandowski beim FC Bayern ist eigentlich geklärt, zumindest bis 2023. Dennoch halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass der Top-Torjäger die Münchner vorzeitig verlassen könnte. Dessen ehemaliger Berater hat einen konkreten Verdacht, warum der 32-jährige zuletzt intensiv mit anderen Klubs in Verbindung gebracht wurde.



Manchester City, der FC Chelsea, Paris Saint-Germain und Dauerkandidat Real Madrid, die Liste an europäischen Top-Klubs, die zuletzt mit Robert Lewandowski in Verbindung gebracht wurden, ist lang. Der Pole wird schon seit jeher bei zahlreichen Spitzenvereinen gehandelt. Obwohl der 32-jährige mehrfach betont hat, dass er sich beim Rekordmeister glücklich ist und keinerlei Ambitionen hat den Klub zu verlassen, reißen die Gerüchte nicht ab. Dessen ehemaliger Berater Cezary Kucharski hat eine einfache Erklärung dafür.

Sind die Wechselgerüchte Teil der Zahavi-Strategie?

Im Gespräch mit „Spox“ und „Goal“ äußerte sich Kucharski, der bis 2018 an der Seite von Lewandowski war, über die aktuellen Spekulationen rund um den Stürmer. Kucharski sieht darin eine gezielte Strategie von seinem Nachfolger Pini Zahavi. Demnach soll der 77-jährige diese Meldungen selbst streuen, um damit den FC Bayern mit Blick auf eine Vertragsverlängerung von Lewandowski unter Druck zu setzen.

Solch ein Vorgehen soll in der Branche nicht unüblich sein: „Egal, welche Entscheidung Robert treffen wird: Es wird eine gute sein. Ich weiß aber, wie dieses Geschäft funktioniert und kann mir vorstellen, dass diese Gerüchte mit Blick auf die Vertragsverhandlungen bewusst verbreitet werden. Das ist eine übliche Strategie.“

Die Bayern-Bosse hatten sich zuletzt durchaus offen für eine Vertragsverlängerung gezeigt. Zeitnahe Gespräche diesbezüglich sind jedoch nicht geplant, da man mit Niklas Süle und Leon Goretzka zwei größere Baustellen hat. Die Verträge der beiden Nationalspieler laufen bereits 2022 aus. Die „BILD Zeitung“ hat vergangene Woche jedoch berichtet, dass es diesen Sommer erste Gespräche zwischen Zahavi und dem FCB geben soll.