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Musiala statt Wirtz: So begründet Löw seine Entscheidung

Jamal Musiala und Florian Wirtz
Foto: imago images

Jamal Musiala fährt als jüngster deutscher Spieler zur Fußball-Europameisterschaft. Der 18-jährige hat erste Ende März sein Debüt in der DFB-Elf gefeiert, genießt dennoch das Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw. Dieser erklärte am Mittwoch, warum er sich für Musiala und nicht für Florian Wirtz von Bayer Leverkusen entschieden hat.



Musiala und Leverkusen-Profi Florian Wirtz wurden beide im März erstmals zur deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Während Wirtz in der WM-Qualifikation 2022 nicht zum Einsatz kam, feierte der Bayern-Youngster gegen Island sein Debüt für die DFB-Elf und durfte auch gegen Nordmazedonien kurz ran.

Mit Blick auf die bevorstehende EM hat sich Bundestrainer Joachim Löw erneut für Musiala und gegen Wirtz entschieden. Auf der Kader-PK äußerte sich der 61-jährige wie folgt zu seiner Entscheidung: „Beide sind außergewöhnlich gut für ihr Alter. Jamal hat schon Champions League gespielt und auch diese internationale Erfahrung schon sammeln können. Es ist keine Entscheidung gegen ihn, er wird in der Zukunft auch seinen Weg in der Nationalmannschaft gehen.“

Zudem deutete Löw an, dass Wirtz aller Voraussicht nach bei den Olympischen Spielen für Deutschland spielen wird: „Bei Florian gehe ich schwer davon aus, dass er einen Anruf von Stefan Kuntz erhalten und dann zur U21-EM und auch zu Olympia fährt.“

„Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung“

Jamal Musiala zeigte sich kurz nach seiner Kadernominierung glücklich und äußerte sich via Twitter wie folgt dazu: „Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung. Ich bin stolz und dankbar für das Vertrauen!“

Es wird spannend zu sehen welche Rolle Musiala bei der EURO spielen wird bzw. wie viele Einsatzzeiten er von Löw erhält. Der Konkurrenzkampf im (offensiven) Mittelfeld ist groß. Der Vorteil von Musiala ist jedoch, dass er flexibel einsatzbar ist.