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Tolisso will sich erst nach der EM Gedanken über seine sportliche Zukunft machen

Corentin Tolisso
Foto: imago images

Corentin Tolisso gilt schon seit geraumer Zeit als Verkaufskandidat beim FC Bayern. Auch diesen Sommer darf der Mittelfeldspieler die Münchner verlassen, sollte man ein attraktives Angebot erhalten. Der Franzose selbst macht sich derzeit scheinbar keine allzu großen Gedanken über seine sportliche Zukunft.



Die Zeichen zwischen dem FC Bayern und Tolisso stehen deutlich auf Abschied. Vertraglich ist der Mittelfeldspieler nur noch bis 2022 an den Rekordmeister gebunden, genau wie Leon Goretzka und Niklas Süle. Doch während die Bayern-Bosse mit dem DFB-Duo bereits Vertragsgespräche geführt haben, gibt es bei Tolisso scheinbar keinerlei Ambitionen die Zusammenarbeit nochmals zu verlängern.

„Ich war am Boden zerstört“

Der 26-jähirge selbst hat im Gespräch mit der „L’Equipe“ betont, dass seine sportliche Zukunft derzeit überhaupt kein Thema sei. Eigenen Aussagen zufolge liegt der Fokus ausschließlich auf der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft: „Ich will mich auf die EURO konzentrieren. Ich stelle keine Fragen über meine Zukunft. Ich war in den letzten 3 Monaten so auf mein Comeback fokussiert, dass ich mir keine Gedanken über meine Zukunft gemacht habe. Ich fahre zur EURO, um sie zu gewinnen, das ist jetzt das Ziel.“

Laut Tolisso waren die letzten Monate ein Tiefpunkt in seiner Karriere. Der Franzose fiel mit einem Sehnenriss drei Monate aus und feierte erst kurz vor dem Saisonende sein Comeback: „Ich war am Boden zerstört. Ich sagte zu Kingsley Coman: ‚Ich habe genug. Kreuzbandriss 2018, 3 Monate im letzten Jahr und jetzt das!‘ Ich möchte nur Fußball spielen. Diese Verletzung war für mich am schwierigsten, sogar noch mehr als der Kreuzbandriss.“

Interessant: Tolisso hat sich während seiner Reha nahezu komplett aus den sozialen Medien zurückgezogen: „Ich habe Twitter gleich nachdem ich von der Operation aufgewacht war geöffnet und las: Tolisso fällt für 6 Monate aus. Ich habe die App sofort gelöscht. Ich wusste, wenn ich jeden Tag die sozialen Medien checken würde, würde mich das stören. Also habe ich für einige Zeit aufgehört und mich auf meine Genesung konzentriert.“