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Bericht: Boateng ist enttäuscht von Löw und der Nichtnominierung

Jerome Boateng und Joachim Löw
Foto: MMANUEL DUNAND/AFP via Getty Images

Für viele Fans und Experten gehört Jerome Boateng derzeit zu den besten deutschen Innenverteidigern. Der 32-jährige hat sich in den vergangenen knapp zwei Jahren in absoluter Topform präsentiert und wurde lange Zeit mit einem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Bundestrainer Joachim Löw hat sich jedoch dagegen entschieden den scheidenden Bayern-Star zur EM mitzunehmen. Aktuellen Medienberichten zufolge ist der Frust bei Boateng diesbezüglich groß.



Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, ist Boateng weniger von der Entscheidung an sich enttäuscht, sondern vielmehr von der Tatsache, dass sich Löw nicht persönlich bei ihm gemeldet hat, um ihm abzusagen. Laut dem Blatt hat der Weltmeister von 2014 „bis zuletzt“ auf ein DFB-Comeback gehofft – vergeblich. Löw entschied sich Thomas Müller und Mats Hummels zur EM zurückzuholen, Boateng blieb außen vor. Gerüchten zufolge musste sich der 61-jährige zwischen Boateng und Hummels entscheiden.

Boateng will in der neuen Saison nochmals angreifen, auch im DFB-Team

Wo Boateng in der neuen Saison anheuern wird ist derzeit noch offen. Klar ist aber, dass der Abwehrspieler nochmals voll angreifen möchte. Medienberichten zufolge will er zu einem ambitionierten Top-Klub in Europa wechseln. Auch eine DFB-Rückkehr ist nach wir vor ein Thema. Unter Neu-Bundestrainer Hansi Flick dürften die Chancen deutlich besser stehen als zuletzt bei Löw. Der 56-jährige ist ein großer Fan des Innenverteidigers und hatte sich überrascht über dessen Nichtnominierung gezeigt.

Boateng befindet sich derzeit im Urlaub auf Ibiza und wird sich im Anschluss mit einem Personal-Trainer in Dubai fit halten. Zeitgleich sondieren dessen Berater den Transfermarkt. An Anfragen wird es Boateng nach den starken Leistungen in der abgelaufenen Saison sicherlich nicht mangeln.