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Coman über seine Zukunft beim FC Bayern: „Die Verhandlungen dauern noch an“

Kingsley Coman
Foto: imago images

Kingsley Coman hat in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Die Bayern würden den Vertrag mit dem 24-jährigen Offensivspieler gerne vorzeitig verlängern. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge laufen die Vertragsgespräche jedoch sehr schleppend. Coman selbst will sich derzeit nicht wirklich über seine sportliche Zukunft beim deutschen Rekordmeister äußern.



Wie die „BILD Zeitung“ und „Sky“ übereinstimmenden berichten, fordert Coman 17 Mio. Euro pro Jahr für seine Unterschrift unter einen neuen Arbeitsvertrag. Damit würde der Franzose sein aktuelles Salär nahezu verdoppeln. Der Flügelstürmer möchte die gleiche finanzielle Wertschätzung erhalten wie Leroy Sane, Thomas Müller, Robert Lewandowski & Co.

Mit Blick auf die weiterhin angespannte wirtschaftliche Lage sind die Bayern jedoch alles anders als gewillt üppige Gehaltserhöhungen zu verteilen. Gerüchten zufolge könnten die unterschiedlichen finanziellen Forderungen zu einem Problem werden, wie bei David Alaba. Coman selbst wollte sich gestern nicht wirklich dazu äußern.

Coman hält sich bedeckt

Der 24-jährige wurde am Freitag, auf einer Pressekonferenz der französischen Nationalmannschaft, zu seiner Zukunft befragt. Konkret ging es dabei um die Frage, ob dieser seine Zukunft noch beim FC Bayern sieht. Coman zeigte sich sehr wortkarg und verwies auf die laufenden Gespräche zwischen dem FCB und seinen Beratern: „Es gibt aktuell Verhandlungen, diese dauern noch an.“

Klar ist aber: Coman hat mit Pini Zahavi einen neuen Berater beauftragt, der für ihn die Ohren und Augen in der englischen Premier League offenhalten soll. Der Flügelflitzer bereitet sich damit für den Fall der Fälle vor und erhöht zeitgleich den Druck auf die Bayern-Bosse. Oliver Kahn reagierte zuletzt sehr gelassen, als er auf die Zahavi-Meldungen angesprochen wurde. Ob der 51-jährige im Sommer 2022 weiterhin gelassen bleibt, wenn Coman nur noch ein Jahr vertraglich an die Bayern gebunden ist wird sich zeigen.