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3-5-2 statt 4-2-3-1? Nagelsmann möchte einen weiteren Innenverteidiger

Julian Nagelsmann
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Julian Nagelsmann ist bekannt dafür, bevorzugt im 3-5-2-System spielen zu lassen. Sowohl bei der TSG Hoffenheim als auch bei RB Leipzig entschied sich der 33-Jährige für die Dreierkette. Bild-Angaben zufolge möchte er auch bei den Bayern mit dieser Formation starten. Dies hat jedoch Auswirkungen auf die Transferplanungen des Klubs.



Mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann steht das beim FC Bayern etablierte 4-2-3-1-System vor dem Aus. An dessen Stelle könnte eine Formation mit drei Innenverteidigern rücken. Derzeit hat der Rekordmeister mit Lucas Hernández, Dayot Upamecano, Niklas Süle und Tanguy vier echte Optionen für die Innenverteidigung. Hinzu kommen Chris Richards und Omar Richards, die zumindest als Back-up eine Alternative wären. Es wäre zudem davon auszugehen, dass Rechtsverteidiger Benjamin Pavard von der Rechtsverteidiger-Position nach rechts innen rückt. Eigentlich könnte man meinen, dass Nagelsmann somit genügend Innenverteidiger zur Verfügung stehen hat.

Nagelsmann wünscht sich Innenverteidiger: Wer verteidigt rechts außen?

Bild-Angaben zufolge wünscht sich der Coach jedoch eine weitere Option für die Innenverteidigung. Dies dürfte damit zu tun haben, dass die Zukunft von Niklas Süle noch weiter in der Schwebe ist. Zudem könnte auch Chris Richards für ein weiteres Jahr nach Hoffenheim verliehen werden. Ganz klar ist auch die vorgesehene Rolle für Benjamin Pavard nicht. Allerdings hat der Franzose seine Qualitäten klar in der Defensive, was ihn für die Position des rechten Schienenspielers nicht qualifiziert. Bevor sich die Münchner ein Loch in der Innenverteidigung aufreißen, erscheint es ohnehin sinnvoller auf rechts außen nachzubessern. Dort steht schließlich auch Bouna Sarr vor dem Abschied. Die einzigen Optionen für die Position wären demnach die Offensivkräfte Serge Gnabry, Leroy Sané und Kingsley Coman. Es ist nicht ganz klar, wie der neue Trainer hier plant. Gerüchten zufolge soll jedoch auch Sergino Dest wieder ein Thema in München sein.