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Lewandowski spricht über seine Wahnsinns-Bilanz: „Ich bin nicht besessen von Rekorden“

Robert Lewandowski
Foto: imago images

Mit 41 Toren hat Robert Lewandowski den 49 Jahre alten Tor-Rekord von Gerd Müller geknackt. Der Weltfußballer erklärt gegenüber „Goal“ jedoch, dass er sich nicht an Rekorden misst, sondern ihn vielmehr die Herausforderung antreiben, die er sich selbst stellt. 



Robert Lewandowski war der gefeierte Held, als er im letzten Spieltag gegen Augsburg in der 90. Minute das entscheidende Tor für den neuen Saisonrekord erzielte. Eine grandiose Saison wäre es jedoch ohnehin gewesen. „Ich bin nicht besessen von Rekorden. Wenn ich neue Herausforderungen annehme, versuche ich, etwas zu tun, was noch nie jemand getan hat. Weil es mich antreibt, vorwärts zu kommen. Für mich gilt: Wenn man etwas tut, das man liebt, kann man Ziele erreichen, die man für unmöglich hielt,“ erklärt er.

Lewandowski über seinen Rekord: „Mir ist das Ausmaß gar nicht bewusst“

Selbst wenn Lewandowski in den letzten Jahren regelmäßig über 30 Tore erzielt hat, rechnete eigentlich niemand damit, dass die Marke von Gerd Müller (40 Tore) wirklich eines Tages falle. Selbst der selbstbewusste Top-Stürmer kann noch nicht so ganz glauben, was ihn da gelungen ist. „Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass kein Spieler in die Nähe dieses Rekords kommen könnte. Vor allem, weil ich mehrere Spiele lang nicht gespielt habe, ich war einen Teil der Saison verletzt. Und in Wirklichkeit ist mir das Ausmaß gar nicht bewusst. Ich spüre es nicht wirklich und vielleicht ist das auch gut so“, erklärt der Pole. Anhand der Verletzungspause ist jedoch auch zu erkennen, dass 41 Tore noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein muss. Ohne der Verletzungsunterbrechung hätte der Pole vermutlich um die 45 Tore erzielt. Eine Zahl, die noch irrealer erscheint. Doch was ist schon unmöglich? Robert Lewandowski legt seine eigene Messlatte schließlich Jahr für Jahr höher.