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Rummenigge über Kahn: „Er wird den FC Bayern renovieren und neu einrichten“

Oliver Kahn
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Durch den vorzeitigen Rückzug von Karl-Heinz Rummenigge wird Oliver Kahn ab dem 1. Juli der neue Klubchef beim FC Bayern. Laut Rummenigge wird der 51-jährige einen intakten Klub erhalten. Dennoch muss dieser renoviert und neu eingerichtet werden.



Nach knapp 20 sehr erfolgreichen Jahren an der Spitze des deutschen Rekordmeisters zieht sich Karl-Heinz Rummenigge Ende dieses Monats vollständig aus dem Verein zurück. Der 65-jährige begründet im Gespräch mit dem „kicker“ die Entscheidung damit, dass aktuell der richtige Zeitpunkt sei das Zepter an Oliver Kahn zu übergeben: „Wir schreiben das Ende des Geschäftsjahres, zugleich beginnt die Arbeit eines neuen Trainergespanns in der Verantwortung von Oliver Kahn. Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt, dass wir einen umsichtigen Umbruch planen. Der wird jetzt endgültig vollzogen, so soll es sein. Es ist ein Abschied mit Zufriedenheit und Stolz, ich darf einen sportlich, wirtschaftlich und strukturell vollständig intakten Klub übergeben. Das war mir wichtig.“ Zudem spüre Rummenigge, dass Kahn mittlerweile bereit sei den Posten des Vorstandsvorsitzenden zu übernehmen.

„Hätte hinter Oliver Kahn im Schatten gelauert“

Rummenigge hat sich eigenen Aussagen zufolge bewusst dagegen entschieden in die Saison mit dem neuen Trainer zu starten: „Genau das wollte ich im Sinne des Trainers, der verantwortlichen Personen und damit im Sinne des Vereins nicht. Dann hätte hinter Oliver Kahn immer noch ein Schatten gelauert, der am Ende noch irgendwas hätte, besser wissen wollen oder müssen. Das tut niemandem gut, schon gar keinem neuen, jungen Trainer.“

Zudem betonte der scheidende Klubchef, dass er die Bayern in einem guten Zustand übergibt, bei dem Kahn nun seine Visionen einbringen kann: „Saniert werden muss bei Bayern auch nichts. Aber renovieren und neu einrichten, das tut ja immer der, der einzieht. Oliver Kahn wird nun mit seinem zukunftsorientierten Programm „AHEAD“ neue Weichen stellen und auch neue strategische Prozesse einleiten.“