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Alaba-Vater kritisiert Bayern-Bosse wegen gescheiterter Verlängerung: „Sie wissen, was vorgefallen ist“

David Alaba und Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Selbst nach dem Wechsel von David Alba zu Real Madrid rumort es zwischen den Bayern und der Alba-Seite noch immer. Nach einer Spitze von Karl-Heinz Rummenigge äußert sich nun Alaba-Vater George zu Wort und spricht über die gescheiterten Verhandlungen.



„Ich glaube, sehr wenige Menschen haben in dieser existenziellen Krise Verständnis, wenn ein Fußballprofi schon 15 Millionen im Jahr verdient und dann mit 19,5 Millionen nicht zufrieden ist“, stichelte Karl-Heinz Rummenigge gegenüber dem Kicker in Bezug auf die Alba-Forderungen. Selbst wenn der 65-Jährige mit seinen Worten sicherlich nicht falsch liegt, ist es fraglich, ob man die Sache nicht auf sich Ruhen lassen kann. Bereits während der Verhandlungen fielen die Bayern mit einer spitzen Wortwahl auf. So bezeichnete Uli Hoeneß den Berater Pini Zahavi, der mit Vater George die Verhandlungen führte als „geldgeilen Piranha“.

„Die Verantwortlichen wissen, was vorgefallen ist“

Im Podcast „Bayern Insider“ meldet sich Alabas Vater nun zu Wort und erklärte im Bezug auf die Hoeneß-Aussagen, dass ihm dafür „die Worte fehlen“. Nach all den Ereignissen der letzten Monaten scheint er ohnehin nicht mehr gut auf die Bayern zu sprechen zu sein. „Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber die Verantwortlichen wissen, was vorgefallen ist. In der letzten Zeit der Verhandlungen haben sich die Fronten verhärtet“, bestätigte er. Zudem habe George „nicht verstanden, weshalb in der kurzen Zeit nur über Geld geredet wurde“.

Alaba soll sich vor allem persönlich zu wenig wertgeschätzt gefühlt haben. Dies hätten die Bayern wohl nur mit einem Gehalt auf Neuer- oder Lewandowski-Niveau verhindern können. Allerdings braucht sich dann aber niemand wundern, warum in den Verhandlungen nur über Geld gesprochen wurde. Hätten die Bayern eine andere Möglichkeit gehabt, den Spieler ausreichend Wertschätzung entgegenzubringen, hätte dieser das ja kundtun können. Die Forderung von 19,5 Millionen spricht jedoch eine andere Sprache.