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Verwirrung um Bouna Sarr: Verlässt der Transfer-Flop die Bayern im Sommer?

Bouna Sarr
Foto: imago images

In seiner ersten Saison in München hat sich der Rechtsverteidiger Bouna Sarr als nicht wirklich Bayern-tauglich erwiesen. Der Franzose spielte trotz eines schwächelnden Pavards überhaupt keine Rolle und enttäuschte auf ganzer Linie. Die Bayern hätten demnach sicherlich nichts dagegen, den 29-Jährigen zu Geld zu machen. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob sich ein Abnehmer finden würde und ob der Spieler den Verkaufsplänen zustimmen würde. 



Vor einem Jahr wechselte Bouna Sarr von Olympique Marseille zum FC Bayern. Viele werden sich wünschen, dass der Rechtsfuß einfach in Südfrankreich geblieben wäre. Ob der Abwehrspieler das auch so sieht, ist jedoch fraglich. Wie „Le10Sport“ berichtet, hat er mutmaßlich die Gelegenheit darüber nachzudenken. Das französische Portal berichtet von einem Interesse aus Marseille am 29-Jährigen. Der Klub möchte den Spieler wohl zunächst leihen und eine Kaufklausel in einen möglichen Deal einbauen. Die Münchner hätten zwar vermutlich lieber ein fixes Ablösegeld, könnten sich mit der Lösung aber voraussichtlich arrangieren.

„Sarr will um seinen Platz weiterkämpfen“

„tz“-Redakteur Manuel Bonke ist jedoch der Meinung, dass an dieser Meldung nichts dran sei. Stattdessen möchte sich der Spieler unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann in den Vordergrund spielen. Gut möglich, dass der häufig fahrig agierende Bayern-Profi ein wenig darauf setzt, im 3-5-2-System bessere Chancen zu haben. Wie sich die Angelegenheit letztendlich wirklich entwickelt, können nur die nächsten Wochen und Monate zeigen. Nach einigen Trainingswochen unter Nagelsmann wissen die Bayern und Sarr vermutlich schon, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn ergibt. Zudem steht ja womöglich auch noch ein Neuzugang auf der rechten Abwehrseite bevor. Dieser wird für die Zukunft des Franzosen mitunter entscheidend sein.