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Co-Trainersuche verläuft schleppend: Nagelsmann bastelt weiterhin an seinem Team

Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Die Co-Trainersuche beim FC Bayern gestaltet sich immer mehr zu einer (neuen) Baustelle für den FC Bayern und vor allem für Julian Nagelsmann. Während sich die Verpflichtung der beiden Wunschkandidaten Xaver Zembrod und Dino Toppmöller als schwierig gestaltet, droht mit Danny Röhl ein weiterer Flick-Assistent den Klub im Sommer zu verlassen.



Nicht nur die Suche nach neuen Spielern beschäftigt die Bayern-Bosse derzeit intensiv, auch die Zusammenstellung des neuen Trainerstabs ist alles andere als ein Selbstläufer. Stand heute kann Julian Nagelsmann nur auf Benjamin Glück (Videoanalyst), Toni Tapalovic (Torwarttrainer) und Holger Broich (Fitness-Coach) bauen.

Nach den Abgängen von Hermann Gerland und Miroslav Klose steht auch Danny Röhl weiterhin auf der Kippe. Wie der „kicker“ berichtet, laufen die Gespräche mit dem 32-jährigen – Ausgang offen. Der DFB buhlt um Röhl, vor allem Hansi Flick würde diesen gerne erneut an seiner Seite haben.

Nagelsmann will zwei Co-Trainer aus Leipzig

Unabhängig von der Frage ob und wie es mit Röhl weitergeht, möchte Julian Nagelsmann mit Xaver Zembrod und Dino Toppmöller zwei Co-Trainer von RB Leipzig an die Isar locken. Das Problem: Beide sind vertraglich noch an die Sachsen gebunden und würden dementsprechend Ablöse kosten. Laut „SPORT1“ liegt diese im sechsstelligen Bereich. Die Bayern weigern sich jedoch noch mehr Geld für den Trainerstab auszugeben nach dem kostspieligen Nagelsmann-Transfer.

Sollte der neue FCB-Coach seine beiden Wunschkandidaten nicht erhalten, gibt es mit Alfred Schreuder, aktuell Co-Trainer beim FC Barcelona, bereits einen Plan B. Aber auch der Niederländer, den Nagelsmann aus gemeinsamen Zeiten bei der TSG Hoffenheim kennt, hat noch einen laufenden Vertrag bei den Katalanen. Zudem ist es vollkommen offen, ob Schreuder nach dem Koeman-Verbleib überhaupt Interesse an einem Job beim FC Bayern hat.