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Roca hofft auf eine neue Chance unter Nagelsmann: „Ich bleibe und kämpfe!“

Marc Roca
Foto: imago images

Bayern-Neuzugang Marc Roca wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied vom FC Bayern in Verbindung gebracht. Der 24-jährige Mittelfeldspieler hat jedoch deutlich gemacht, dass er den FCB nicht verlassen möchte. Der Spanier hofft vielmehr auf eine neue Chance unter Julian Nagelsmann.



Mit gerade einmal 12 Spielen hat Marco Roca in der abgelaufenen Saison keine tragende Rolle beim FC Bayern gespielt. Unter Hansi Flick bekam er nur selten die Chance sich zu beweisen. Der Mittelfeldspieler hofft, dass es bei Neu-Trainer Julian Nagelsmann mehr Einsatzzeiten erhält. Ein Abschied vom FC Bayern ist für Roca keine Option.

Roca bestätigt Olympia-Verzicht

Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass Roca freiwillig auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen verzichtet, um sich voll und ganz auf den FC Bayern zu fokussieren. Im Gespräch mit „SPORT1“ bestätigte er dies: „Ich habe mit Hasan Salihamidzic gesprochen. Wir haben zusammen entschieden, dass es für mich besser ist, die komplette Vorbereitung unter Julian Nagelsmann zu absolvieren. Wenn ich an den Olympischen Spielen teilgenommen hätte, dann hätte ich beim FC Bayern wertvolle Wochen verloren. Das wäre nicht gut für mich.“

Der 24-jährige hat ein klares Ziel vor Augen und möchte in der neuen Saison „mehr Spiele, mehr Einsatzminuten“ erhalten. Große Hoffnungen setzt er dabei auf Julian Nagelsmann. Der 33-jährige soll ein großer Fan von Roca sein und wollte diesen im Vorjahr zu RB Leipzig locken, wie Roca selbst bestätigt: „Es war tatsächlich so, dass mich mein Berater im vergangenen Sommer darüber informiert hat, dass sich RB Leipzig und Julian Nagelsmann für mich interessieren. Ich hoffe, dass er immer noch eine positive Meinung über mich hat.“

„Ich fühle mich pudelwohl“

Auch wenn Roca bisher keine einfache Zeit in München hatte, denkt er nicht an einen Abschied vom FCB: „Ich bin erst im vergangenen Oktober nach München gewechselt. Es war klar, dass ich in einem neuen Land, in einer neuen Stadt und in diesem großen Verein Anlaufzeit brauche. Ich fühle mich pudelwohl, mein Deutsch wird jeden Tag besser und ich verstehe immer mehr. Das ist wichtig. Also nochmal: Ich bleibe, kämpfe und will diesen Verein nicht verlassen.“