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Bayern hadert mit Dumfries-Ablöse: Transfer nur bei Sarr-Verkauf möglich!

Denzel Dumfries
Foto: imago images

Besondere Systeme verlangen besondere Spieler. Es scheint sich abzuzeichnen, dass der neue Bayern-Coach Julian Nagelsmann eine Systemumstellung auf Dreierkette anstrebt. Allerdings müsste hierfür noch ein Spieler für die Position des rechten Schienenspielers verpflichtet werden. Der derzeit heißeste Kandidat ist PSV-Star Denzel Dumfries. Der 25-jährige Rechtsfuß sorgt derzeit bei der EM für Furore.



Der FC Bayern wirbt weiterhin um die Dienste von Denzel Dumfries. Laut Sky-Angeben stehen die Münchner in Kontakt zu Berater Mino Raiola, der den holländischen Nationalspieler vertritt. Allerdings sind die Bayern-Bosse weiterhin nicht bereit dazu, die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 15 Millionen zu zahlen. Der Pay-TV-Sender berichtet, dass die Münchner zunächst Fehleinkauf Bouna Sarr abgeben müssten, um Dumfries verpflichten zu können. Dieser machte jedoch zuletzt keine Anstalten den Verein verlassen zu wollen. Zudem wird es für den Franzosen auch nicht unbedingt viele Interessenten geben. Kurz gesagt: Sarr zu verkaufen könnte ein zähes Unterfangen werden. So zäh, dass leicht ein englischer Top-Klub bei Dumfries dazwischenfunken könnte. Auf der Insel soll man den Ornaje-Star bereits ins Visier genommen haben.

Sind die Bayern bei Dumfries zu knausrig?

Ein wenig erstaunlich ist es schon, dass die Bayern 15 Millionen für Dumfries als zu teuer erachten. Der Spieler ist erst 25 Jahre alt, ist Kapitän beim PSV Eindhoven und glänzt derzeit auf der großen EM-Bühne. Demnach ist der Preis für den zweifachen EM-Torschützen eigentlich recht gering. Die Frage darf eigentlich nur lauten, ob der Spieler wirklich gut genug ist. Mit seiner Physis und Dynamik ist er eigentlich ideal für das Nagelsmann-System geeignet. Allerdings spielt derzeit auch ein wenig der EM-Hype mit, der über Schwächen in puncto Technik und Stellungsspiel hinwegtäuscht. Sollten die Bayern-Bosse jedoch der Meinung sein, dass der Rechtsfuß helfen kann, ist es höchst fragwürdig die Sache von einem Sarr-Transfer abhängig zu machen. Die Summe sollte für einen Klub wie den FC Bayern eigentlich locker aufzubringen sein.